Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 188, Fund. Nr: zvl88.5, Inv. Nr: 11.115.1938; Höhe: 201 mm, Breite: 168 mm, Mündung DM: 110 mm, Boden DM: 74 mm; Indices: A: 1,19, Dl: 2,27, D2: 1,48, El: 2,12, E2: 0,78; Profilform: ldlc2/b; Verzierung: RF, Pvrl3b, Irv-RF (Abb. 22.4). Kat. Nr: 230 Dunkelgraue, dickwandige ovale konische Schüssel aus grobem, körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Boden ist leicht eingewölbt und der Rand verjüngt sich einseitig. Die Breitseiten sind mit je einer runden Warze und die Schmalseiten je einer „länglichen, groben Grifflappe" verziert. Lage im Grab: hinter dem Skelett (Ebenda, 111., Taf. 57.8). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 189, Fund. Nr: zvl 89.1, Inv. Nr: 11.121.1938; Höhe: 102 mm, Breite: 250 mm, Boden DM: 166 mm; Indices: A: 0,40, D2: 1,50; Profilform: 2b2c2/a; Verzierung: Pvrll (Abb. 22.5). Kat. Nr: 231 Dunkelgrauer, dünnwandiger, gedrungener dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der Boden ist eingewölbt. Auf konischem Unterteil steht leicht gewölbte Schulterpartie. Der Bauch ist kantig ausgeprägt, der kurze Hals trichterförmig und der Rand verjüngt sich nach außen. Auf dem Umbruch sind vier kleine und runde Warzen angebracht. „Außen am Hals unter dem Rand und an der unteren Halspartie ist je ein umlaufender roter Streifen, dazwischen ist die unbemalte Fläche grau. Von dem unteren Streifen am Hals entspringen an vier Stellen cca 1 cm breite rotbemalte Spiralen... Sie werden rechts und links mit cca 3 mm breiten eingetieften Linien begleitet. Sowohl die rotbemalten Spiralbänder als auch die zwischen ihnen liegenden grauen unbemalten Spiralen springen plastisch aus der Gefäßwand. Die erste Windung der roten Spiralen fällt auf die Schulter, die zweite unter dem Umbruch und bei der dritten Windung unterbricht sie der Halseinschnitt... Die Bögen der dritten Windung umgeben auf der unteren Gefaßpartie ein viereckiges Feld. Auf dem Unterteil des Gefäßes „liegen die vierten Windungen...". Lage im Grab: hinter den Beineknochen (Ebenda, 112., Taf. 57.6., Taf. 109.1). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 189, Fund. Nr: zvl 89.2, Inv. Nr: 11.122a. 1938; Höhe: 104 mm, Breite: 150 mm, Mündung DM: 100 mm, Boden DM: 48 mm; Indices: A: 0,69, Dl: 3,12, D2: 2,08, El: 2,11, E2: 1,29; Profilform: lblbl/b; Verzierung: RF, f-la2a, p-2d2al, Pvrl 1, Irv-RF (typologische Tafel 11). Kat. Nr: 232 Fleckig ausgebrannter, grauer dreigliedriger Becher aus grobem und körnigem Ton, in Form eines kleinen Kruges. Die Standfläche ist kurz, und der Unterteil lädt konisch aus. Der Bauchumbruch, mit vier spitzen Buckeln, ist rundlich. Der hohe, zylindrische Hals verjüngt sich nach außen ausladend. Die hohe und ein wenig nach innen gezogene Schulterpartie bzw. der Unterteil des Halses sind miteinander mit je vier horizontal durchbohrten Ansätzen verbunden. Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 112., Taf. 57.7). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 189, Fund. Nr: zvl89.3, Inv. Nr: 11.120.1938; Höhe: 140 mm, Breite: 102 mm, Mündung DM: 64 mm, Boden DM: 46 mm; Indices: A: 1,37, Dl: 2,21, D2: 1,39; Profilform: lb2bl; Verzierung: Pvr51b (Abb. 22.6). Kat. Nr: 233 Schlecht erhaltene, konisch geformte Schüsselpartie eines dickwandigen, dunkelgrauen Fußgefaßes aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Rohrfuß mit abgesetztem Rand ist niedrig und lädt unten stark aus. Darauf sitzen vier runde Warzen. Lage im Grab: Hinter den Beineknochen (Ebenda, 112., Taf. 57.9). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 193, Fund. Nr: zvl93.1, Inv. Nr: 11.126.1938; Höhe: 438 mm, Mündung DM: 284 mm, Boden DM: 137 mm; Indices: Fa: 1,46, Fb: 0,50, B: 4,05, C: 0,31; Fußtyp: 2.1.1, Profilform: Ia4c3/a; Verzierung: Pvr05 (Abb. 23.1 und 3). Kat. Nr: 234 Dickwandiges, dunkelgraues Butmir-Gefäß aus grobkörnigem Ton. Der Boden ist ein wenig eingewölbt und der Unterteil breitet sich leicht profiliert aus. Der Umbruch weist eine abgerundete und geknickte Form auf und die Schulter ist gewölbt. Der Rand verjüngt sich nach außen. Auf dem kugeligen Umbruch und dem