Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)

István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy

Kat. Nr: 208 Dünnwandige, dunkelgraue, flache ovale Schüssel aus feingeschlämmtem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der Boden ist nach innen gewölbt „ohne daß man dessen Spur an der Innenseite sehen würde". Auf der kurzen Standfläche steht konischer Unterteil. Der Bauch ist rundlich und der Hals zylindrisch, aber ein wenig ausladend gestaltet. Die Randlippe ist wellenförmig gegliedert.. Lage im Grab: neben dem vorigen Gefäß (Ebenda, 108., Taf. 55.5). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 184, Fund. Nr: zvl84.3, Inv. Nr: 11.94.1938; Höhe: 33 mm, Mündung DM: 111,5 mm, Boden DM: 49 mm; Indices: A: 0,29, Dl: 2,14, D2: 2,27; Profilform: 2blel; Verzierung: gegliederte Randlippe (Abb. 19.3). Kat. Nr: 209 Fleckig ausgebrannte, graue, dickwandige runde Schale aus grobkörnigem Ton. Auf mäßig hoher Standfläche steht nach innen geschweift ausladender konischer Unterteil. Der stark abgerundete Bauch ist mit vier länglichen Ansätzen verziert. Der kurze Hals richtet sich ein wenig nach innen und der ausladende Rand verjüngt sich nach außen. Auf der porösen Oberfläche und dem Innenrand haben sich Reste von roter Malfarbe erhalten. Lage im Grab: hinter den Beineknochen (Ebenda, 109., Taf. 55.2). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 184, Fund. Nr: zvl 84.4, Inv. Nr: 11.92.1938; Höhe: 106 mm, Breite: 210 mm, Mündung DM: 190 mm, Boden DM: 90 mm; Indices: A: 0,50, Dl: 2,33, D2: 2,11, El: 0,60; Profilform: 2c3bl; Verzierung: RF, Pvrll (Abb. 19.6). Kat. Nr: 210 Fleckig ausgebrannte, graue, flache konische Schüssel aus grobem, körnigem Ton von asymetrischer Form. Die eine kurze Seite ist konisch und die andere ein wenig abgerundet. Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 108., Taf. 55.1). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 184, Fund. Nr: zvl84.5, Inv. Nr: 11.91.1938; Höhe: 76 mm, Mündung DM: 344 mm, Boden DM: 304 mm; Indices: A: 0,22, D2: 1,13; Profilform: 2bldl/a (Abb. 19.5). Kat. Nr: 211 Dünnwandiger, grauer doppelkonischer Becher aus feingemagertem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der Boden ist nach innen gewölbt. Auf kurzer Standfläche steht konischer, nach innen gezogener Unterteil. Auch die Schulterpartie ist gewölbt und der Hals zylindrisch geformt. Der Rand verjüngt sich nach außen. Auf dem Umbruch und dem Hals stehen je eine kleine und runde Warzen. „Die Oberfläche ist unter dem Rand und zwischen den Warzen des Bauchumbruchs mit drei schmalen roten und zwischen diesen zwei unbemalten ineinandergreifenden Doppelspiralen gemustert... Die Spiralen reichen unten bis zum umlaufenden Band über dem Boden". Die Profilform stellt einen Übergang zwischen den dreigliedrigen und doppelkoü,sehen Bechern dar. Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 109., Taf. 55.19., Taf. 101.4). Fun ! eile: Zengővárkony 6c, Grab 185, Fund. Nr: zvl 85.1, Inv. Nr: 11.99.1938; Höhe: 96 mm, Breite: 116 mm, Mündung DM: 84 mm, Boden DM: 32 mm; Indices: A: 0,82, Dl: 3,62, D2: 2,62, El: 1,22; Profilform: Ib3a2/a; Verzierung: RF, f-la3b2, Irv-RF, Pvr05 (Abb. 19.7). Kat. Nr: 212 Flache, dunkelgraue ovale konische Schüssel aus grobkörnigem Ton, mit vier Ansätzen. Die Randlippe ist gegliedert und die Oberfläche porös. Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 109., Taf. 55.20). Fundstelle: Zengővárkony 6c, Grab 185, Fund. Nr: zvl 85.2, Inv. Nr: 11.100.1938; Höhe: 58 mm, Mündung DM: 210 mm x 170 mm, Boden DM: 170 mm x 151 mm; Indices: A: 0,27, D2: 1,23; Profilform: 2bld2; Verzierung: Pvr02b, gegliederte Randlippe (Abb. 19.8). Kat. Nr: 213 Fleckig ausgebrannter, dickwandiger, grauer dreigliedriger Krug aus grobkörnigem Ton. Der Boden ist ein wenig eingewölbt. Auf breitkonischem und leicht gerundetem Unterteil stehen rundlicher Bauch, mit „stark hervorspringenden Warzen", und gewölbte Schulter. Der hohe, schlanke und zylindrische Hals lädt oben aus und der Rand verjüngt sich nach außen. Die Oberfläche weist Spuren von roter Malfarbe auf. Lage im Grab: vor den Beineknochen (Ebenda, 109., Taf. 55.21).

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