Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Kat. Nr: 167 Graue, dickwandige ovale hohe Schüssel aus grobkörnigem Ton. Auf kurzer Standfläche stehen konischer Unterteil und ausladender Hals mit sich verjüngendem Rand. Auf dem Hals sind vier sich verjüngende Ansätze angebracht. Lage im Grab: bei den Füßen (Ebenda, 101., Taf. 49.24). Fundstelle: Zengővárkony 6d, Grab 162, Fund. Nr: zvl62.1, Inv. Nr: 11.18.1938; Höhe: 57 mm, Breite: 121x100 mm, Boden DM: 121x73,5 mm; Indices: A: 0,47, D2: 1,64; Profilform: 2b2c2/b; Verzierung: Pvr05- (Abb. 28.2). Kat. Nr: 168 Bruchstücksweise erhaltener, dünnwandiger, grauer, gedrungener dreigliedriger Becher aus feingemagertem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Boden ist ein wenig eingewölbt und die Standfläche sehr kurz. Unterteil und Bauchkante sind rundlich geformt und die Schulterpartie richtet sich nach innen. Der fragmentiert erhaltene Hals war trichterförmig. Auf dem Umbruch sind vier längliche und sich verjüngende Warzen verteilt. Fundstelle: Zengővárkony 6d, Grab 165, Fund. Nr: zvl65.1, Breite: 113 mm, Boden DM: 30 mm; Indices: A: (0,69), Dl: 3,76, E2: 0,84; Profilform: lblal, Verzierung: Pvrl 1 (Abb. 28.6). Kat. Nr: 169 Fleckig ausgebrannter, dünnwandiger, braungrauer doppelkonischer Becher aus feingemagertem Ton. Auf kurzer Standfläche steht niedriger, konischer und nach innen geschweift ausladender Unterteil. Die Schulterpartie ist nur ganz wenig profiliert und der sich verjüngende Hals zeigt eine zylindrische Form. Auf der feingeglätteten Oberfläche haben sich Reste von roter Malfarbe erhalten. Der scharf geprägte Umbruch und der Hals sind mit je vier gegenständigen Warzen verziert. Lage im Grab: vor dem Schädel (Ebenda, 102., Taf. 49.25). Fundstelle: Zengővárkony 6d, Grab 168, Fund. Nr: zvl68.1, Inv. Nr: 11.23.1938; Höhe: 92 mm, Breite: 92 mm, Mündung DM: 86 mm, Boden DM: 24 mm; Indices: A: 1,0, Dl: 3,83, D2: 3,58, El: 2,0; Profilform: Ib3b2/b; Verzierung: RF, Pvr05 (Abb. 28.4). Kat. Nr: 170 Grauer, dünnwandiger dreigliedriger Becher aus feingeschlämmtem Material. Der Boden ist eingewölbt. Auf kurzer Standfläche steht gegliederter, konischer Unterteil. Der Bauchumbruch ist scharf ausgebildet, die niedrige Schulterpartie dagegen nur ein wenig gewölbt. Der hohe und zylindrische Hals lädt oben aus und der Rand verjüngt sich nach außen. Die glatte Oberfläche weist rote Farbspuren auf. Auf dem Umbruch und dem Hals sind je vier horizontal durchbohrte Ansätze angebracht. Lage im Grab: vor den Handknochen 1 (Ebenda, 102., Taf. 48.21). Fundstelle: Zengővárkony 6d, Grab 170, Fund. Nr: zvl 70.1, Inv. Nr: 11.29.1938; Höhe: 104 mm, Breite: 94 mm, Mündung DM: 80 mm, Boden DM: 30 mm; Indices: A: 1,10, Dl: 3,13, D2: 2,66, El: 2,0; Profilform: Ib2a4/a; Verzierung: RF, Pvr05+ (Abb. 28.5). Kat. Nr: 171 Dickwandiges, graubraunes Butmir-Geföß aus grobem, körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Boden ist eingewölbt, die Standfläche kurz und der leicht gegliederte Unterteilt lädt konisch aus. Der Umbruch ist kantig abgerundet und die Schulter gewölbt. Das Gefäß hat auch einen sehr kurzen Halsteil und einen sich einseitig verjüngenden Rand. „Je vier Warzen sitzen am Umbruch, unter dem Rand und in der Mitte der Schulter". Lage im Grab: vor dem Schädel (Ebenda, 103., Taf. 48.22). Fundstelle: Zengővárkony 6d, Grab 171, Fund. Nr: zvl71.1, Inv. Nr: 11.31.1938; Höhe: 110 mm, Breite: 162 mm, Mündung DM: 62 mm, Boden DM: 76 mm; Indices: A: 0,67, Dl: 2,13, D2: 0,81, El: 0,81; Profilform: 2alb2/b; Verzierung: Pvr05+ (Abb. 28.3). Kat. Nr: 172 Dunkelgrauer, dünnwandiger, gedrungener dreigliedriger Becher aus feingeschlämmtem Ton. Auf niedrigem und abgerundetem Unterteil stehen leicht gerundete, hohe Schulterpartie und rundlicher Bauch mit vier kugeligen Warzen. Auf der Oberfläche sind Reste von roter Malfarbe erhalten und auch der Innenrand