Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 128, Fund. Nr: zvl 28.3, Inv. Nr: 1.130.1938; Höhe: 360 mm, Mündung DM: 470 mm. Profilform: (la3), Verzierung: RF, g-ldlc, g-2blal, Pvr05. Kat. Nr: 144 Fragmentiert erhaltene, dünnwandige, graue runde Schale aus feinem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Unterteil ist abgerundet konisch, der Hals zylindrisch und der Rand sich verjüngend. Unter dem Rand sind vier viereckig modellierte Ansätze angebracht und der Innenrand war mit einem 100 mm breiten roten Streifen verziert. Lage im Grab: hinter dem Schädel (Ebenda, 92). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 129, Fund. Nr: zvl 29.1, Inv. Nr: 1.137.1938; Höhe: 55 mm, Mündung DM: 82 mm; Profilform: 2clal/c; Verzierung: Pvr02b, Irv-RF (Abb. 38.6). Kat. Nr: 145 Dickwandige, bräunlichgraue ovale hohe Schüssel aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche und „mit einem Henkel an der Längsachse und je einem Henkel mit rundem Durchschnitt an der Querachse". Der Boden ist eingewölbt. Der Unterteil erweitert sich konisch aus und der Hals ist ausladend. Der Rand verjüngt sich nach außen. Lage im Grab: hinter dem Schädel (Ebenda, 93., Taf. 46.1). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 130, Fund. Nr: zvl 30.1, Inv. Nr: 1.138a. 1938; Höhe: 142 mm, Mündung DM: 300 mm x 180 mm, Boden DM: 212 mm x 197 mm; Indices: A: 0,47; Profilform: 2b2c2/c; Verzierung: Pvr52a (Abb. 39.1). Kat. Nr: 146 Fleckige ausgebrannte, graue, dünnwandige runde Schüssel aus feingemagertem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Boden ist eingewölbt und die Standfläche kurz. Auf konischem Unterteil steht gerundete Bauchpartie und auf dem leicht nach innen gerichteten Hals sind vier flache Knubben verteilt. Lage im Grab: neben der vorigen Keramik (Ebenda, 93., Taf. 46.2). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 130, Fund. Nr: zvl 30.2, Inv. Nr: 1.138b. 1938; Höhe: 57 mm, Breite: 104 mm, Mündung DM: 99 mm, Boden DM: 33 mm; Indices: A: 0,54; Profilform: 2clal/b; Verzierung: Pvr05 (Abb. 39.2). Kat. Nr: 147 Dickwandige, graue ovale hohe Schüssel aus grobem, körnigem Ton, mit poröser Oberfläche und kurzer Standfläche. Der Gefaßkörper weist eine konische Form auf. Auf der Seitenwand sind ursprünglich vier runde Warzen angebracht. Lage im Grab: bei den Knien (Ebenda, 94., Taf. 46.3). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 133, Fund. Nr: zvl 33.1, Inv. Nr: 1.46.1938; Höhe: 84 mm, Mündung DM: 220 mm, Boden DM: 146 mm; Indices: A: 0,38; Profilform: 2b2cl/d; Verzierung: Pvr05 (Abb. 39.3). Kat. Nr: 148 Dünnwandiger, dunkelgrauer dreigliedriger Becher aus feingeschlämmtem Ton, mit feingeglätteter Oberfläche. Der Unterteil ist konisch, die Bauchfläche, mit vier runden Buckeln, kantig abgerundet und die Schulterpartie nach innen geschweift. Der niedrige Hals zeigt eine trichterfönnige Gestalt und der Rand verjüngt sich nach außen (Ebenda, 94., Taf. 46.5). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 134, Fund. Nr: zvl 34.2, Inv. Nr: 1.150.1938; Höhe: 73,5 mm, Breite: 89 mm, Mündung DM: 79 mm, Boden DM: 38 mm; Indices: A: 0,82, Dl : 2,34, D2: 2,07, El : 2,08, E2: 1,29; Profilform: lblb3/b; Verzierung: Pvrll (Abb. 39.4). Kat. Nr: 149 Dickwandiges, dunkelgraues Fußgefaß aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der sich unten ausbreitende und verjüngende Rohrfuß mit abgesetztem Rand ist leicht glockenförmig ausgeprägt. Die konische Schüsselpartie ist niedrig und der Hals lädt aus. der Rand verjüngt sich einseitig. Auf der Schüssel wand sind vier spitze Warzen verteilt. Die gesamte Oberfläche des Gefäßes ist mit roter Mal färbe verziert, auf dem Fuß sind gemalte hängende Vierecke zu sehen. Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 94., Taf. 46.7).