Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 30. ( Szekszárd, 2008)
István Zalai-Gaál: Von Lengyel bis Mórágy
Kat Nr: 132 Dickwandige, graue ovale konische Schüssel aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Das Stück ist „an dem einen Ende mit einem Henkel, dessen Durchmesser rund ist und an den beiden Seiten je einer Grifflappe" versehen. Lage im Grab: hinter der Wirbelsäule (Ebenda, 87., Taf. 41.1). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 114, Fund. Nr: zv 114.2, Inv. Nr: 1.98.1938; Höhe: 74 mm, Breite: 204 mm x 180 mm, Boden DM: 150 mm x 148 mm; Indices: A: 0,36, D2: 1,36; Profilform: 2b2cl/b; Verzierung: Pvr52a (Abb. 37.2). Kat. Nr: 133 Dickwandige, graue runde hohe Schale aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Boden ist ein wenig eingewölbt. Der konische Unterteil weitet sich stark nach innen geschweift aus. Der Bauch ist abgerundet, der kurze Hals zylindrisch und der ausladende Rand sich verjüngend. Auf dem Umbruch sind vier runde Buckel paarweise angebracht. Lage im Grab: bei den Knien (Ebenda, 87-88, Taf. 41.3). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 114, Fund. Nr: zvl 14.3, Inv. Nr: 1.101.1938; Höhe: 160 mm, Breite: 236 mm, Mündung DM: 224 mm, Boden DM: 88 mm; Indices: A: 0,67, Dl: 2,68, D2: 2,54, El: 0,48; Profilform: 2c3b2; Verzierung: Pvrl 1 (Abb. 37.6). Kat Nr: 134 Fragmentiert erhaltenes, dickwandiges und dunkelgraues Fußgeföß aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Auf mäßig hohem, unten sich verjüngendem und ausbreitendem Rohrfuß stehen ausladende, konische Schüsselpartie und sich verjüngender Rand. Auf der Schüsselwand ist eine runde Buckel sichtbar. Lage im Grab: hinter dem Becken (Ebenda, 88, Taf. 41.9). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 115, Fund. Nr: zvl 15.1, Inv. Nr: 1.108.1938; Höhe: 180 mm, Mündung DM: 156 mm, Boden DM: 98 mm; Indices: A: 1,15, Fa: 1,20, Fb: 0,59, B: 2,68, C: 0,56; Fußtyp: 3.2.2, Schüsseltyp: 3.1.1, Profilform: Ia3c2; Verzierung: Pvr05 (Abb. 37.4). Kat. Nr: 135 Bruchstücksweise erhaltenes, dickwandiges, graues Fußgeföß aus grobem, körnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der schlanke und unprofilierte Rohrfuß mit abgesetztem Rand lädt unten aus und verjüngt sich Die mäßig hohe Schüsselpartie weist eine einfache konische Gestalt auf. Der Schüsselrand verjüngt sich einseitig. Auf dem Hals des Fußes und der Schüsselwand sind je vier runde Ansätze verteilt. „Der Fuß war mit parallelen, umlaufenden roten, schmalen Bändern verziert". Lage im Grab: bei den Beineknochen (Ebenda, 88). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 117, Fund. Nr: zvl 17.1, Inv. Nr: 1.112.1938; Höhe: 364 mm, Mündung DM: 444 mm, Boden DM:196 mm; Indices: A: 0,81, Fa: 1,26, Fb: 0,48, B: 4,62, C: 0,24; Fußtyp: 3.1.1, Schüsseltyp: 2.2.1, Profilform: la3bl/a; Verzierung: RF, Pvr05 (Abb. 37.5). Kat. Nr: 136 Dickwandige, dunkelgraue, niedrige und breite runde Schüssel aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der Unterteil ist leicht abgerundet konisch und auch die Bauchfläche rundlich. Der Hals, mit sich nach außen verjüngendem Rand, lädt breit aus. Auf der Gefäßwand sind vier größere Buckeln angebracht. Außen- und Innenfläche sind mit rotbemalten Mustern versehen, „an der Innenseite war sie mit roten umlaufenden Bändern verziert, wie die Schüssel des Grabes 180". Lage im Grab: bei den Beineknochen (Ebenda, 89, Taf. 41.12). Fundstelle: Zengővárkony 9, Grab 117 Fund. Nr: zvl 17.2, Inv. Nr: 1.112.1938; Höhe: 68 mm, Mündung DM: 376 mm, Boden DM: 136 mm; Indices: A: 0,18, Dl: 2,35, D2: 2,76; Profilform: 2blb3/b; Verzierung: RF, Pvr07b, Inv-RF (Abb. 38.1). Kat. Nr: 137 Dickwandige, bräunlichgraue Fußschüssel aus grobkörnigem Ton, mit poröser Oberfläche. Der ein wenig konisch modellierte Rohrfuß breitet sich unten aus und die konische Schüsselpartie lädt aus. Der Hals des Fußes und die Schüsselwand sind mit je vier gegenüber stehenden Buckeln verziert. Lage im Grab: hinter der Schulter (Ebenda, 89, Taf. 41.13).