Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 29. (Szekszárd, 2007)

Zalai-Gaál István: Von Lengyel bis Mórágy. Die spätneolithische Grabkeramik in Südtransdanubien aus den alten Ausgrabungen. I. Analyse

D Györe • Mórágy B Zengővárkony 2b1a 2b1b 2b1c 2b1d 2b1e 2b2a 2b2b 2b2c 2b2d Diagramm 14. Verteilung der Formengruppen von Schüsseln in Zengővárkony, Mórágy und Györe. Auch beim Vorkommen der Schüsseln in den Nekropolen zeigen sich deutliche Unterschiede. Auffallig ist, dass in Zengővárkony und Mórágy bis zu 9 bzw. 5 Formengruppen von Schüsseln vorkommen, während aus Györe nur eine einzige Formengruppe von iCnickwandschüsseln vorliegt. Die Zahl der Artefakte der Formengruppe 2b2a beträgt in Zengővárkony 17. Rundliche, konische und niedrige Schüsseln der Formengruppe 2b la, ovaloide Exemplare der Formengruppe 2b le und hohe, konische Schüsseln 2b2d sind ausschließlich in Zengővárkony vorhanden. Die übrigen fünf Formengruppen sind sowohl aus Zengővárkony als auch aus Mórágy bekannt geworden (Diagramm 14). 14 12 10 8 6 4 2 0 D Györe • Mórágy H Zengővárkony 2c 1a 2c 1c 2c 1d 2c2a 2c3a 2c3b 2c3c 2c3d Diagramm 15. Verteilung der Formengruppen von Schalen in Zengővárkony und Mórágy. Einer der wichtigsten Unterschiede in der Verteilung der Formengruppen nach Fundorten (Gräberfelder) stellt das Phänomen dar, dass Schalen in Györe gänzlich fehlen, in Zengővárkony und Györe aber durch je fünf Formengruppen vertreten sind. Die Formengruppe 2c2a mit Schalen mit doppelkonischem Gefaßkörper ist für beide der letztgenannten Fundstellen typisch. Vier weitere typologische Gruppen (2c lc, 2c ld, 2c3c, 2c3d) konnten dagegen nur in Mórágy und drei weitere (2c la, 2c3a, 2c3c) nur in Zengővárkony nachgewiesen werden (Diagramm 15). 70

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