Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum Évkönyve 26. (Szekszárd, 2004)
István Zalai Gaál: Der spätneolithische geschliffene Steingerätbestand in Südtransdanubien. II. Katalog
Kat.Nr: 198 Sehr fein polierte fazettierte und in Durchschnitt „rautenförmige" Streitaxt dunkelgrauer Farbe. Der Körper weist eine schlanke doppelkonische Form auf, bei dem oberhalb der Mittelachse stehenden Schaftloch breitet er stark eckig aus. Die Breitseiten sind durch eckigen mittleren Längskanten gegliedert und auch die seitlichen Längskanten sind eckig betont. Die Nackenwölbung hat eine stehende Viereckform, die Schneide verjüngt sich zugespitzt. Fundort: Zengővárkony 11, Grab 288, „hinter der Schulter" (Dombay 1960, 137., Taf. 74. 5), Inv. Nr: 5.146.1939, Fund. Nr: z.288.1 (Taf. 25. 3). Metrische Daten: X,: 155 mm, X 2 : 90 mm, X 3 : 46,1 mm, Yi: 48 mm, Y 2 : 21,6 mm, Z x \ 28 mm, Schaftloch DM: 20 mm, W: 29°; Indices: A: 3,22, B: 2,22, C: 1,95, D: 1,71; Profil: E/4; Einordnung: 3ala, Typ F. Kat.Nr: 199 Trapezförmiger Keil weißer Farbe mit fein polierter Oberfläche. Die obere Breitseite ist mäßig gewölbt und gegliedert, die untere dagegen flach. Die Längskanten sind eckig. Der stark beschädigte Nacken war oval. Die abgenützte zugespitzte kurze Schneide verjüngt sich einseitig asymetrisch. Fundort: Zengővárkony 11, Grab 288, neben der Axt z.288.1 (Dombay 1960, 137., Taf. 74. 4), Inv. Nr: 5.147.1939, Fund. Nr: z.288.2 (Taf 45. 8). Metrische Daten: X,: 39,9 mm, Yi: 30 mm, Y 2 : 12,4 mm, Zi: 10 mm, W: 32°; Indices: A: 1,33, B: 2,41, D: 3,0; Profil: B-Sch; Einordnung: B-2a2b3, Typ B-C. Kat.Nr: 200 Gedrungene schwere Schaftlochaxt grauer Farbe, mit polierter Oberfläche und asymetrischem doppelkonischem Körper. Das breite kegelförmige Schaftloch befindet sich oberhalb der Mittelachse. Die Breitseiten sind gewölbt und die Schmalseiten quer abgerundet. Die Längskanten sind eckig geformt. Der abgenützte Nacken war abgerundet viereckig. Die ebenfalls abgenützte Schneide breitet sich quer abgerundet aus. Fundort: Zengővárkony 11, Grab 292, „hinter dem Schädel" (Dombay 1960, 137., Taf. 74. 10), Inv. Nr: 5.151.1939, Fund. Nr: z.292.1 (Taf 25. 1). Metrische Daten: X,: 100 mm, X 2 : 50 mm, X 3 : 28 mm, Y,: 45 mm, Y 2 : 24 mm, Z { : 35,5 mm, Schaftloch DM: 21,8 mm, W: 35°; Indices: A: 2,22, B: 1,87, C: 1,78, D: 1,26; Profil: S; Einordnung: Jc7a, Typ H. Kat.Nr: 201 Breiter rechteckiger Keil grauer Farbe mit fein polierter glänzender Oberfläche. Die obere Breitseite ist stark gewölbt und die untere flach. Die unteren Längskanten sind eckig. Der Nacken zeigt eine schmale abgerundete viereckige Form. Die kurze Schneide verjüngt sich einseitig zugespitzt. Fundort: Zengővárkony 11, Grab 300, „in der Graberde" (Dombay 1960, 138., Taf. 74. 16), Inv. Nr: 5.159.1939, Fund. Nr: z.300.1 (Taf. 45. 5). Metrische Daten: X,: 32,5 mm, Y,: 33,9 mm, Y 2 : 26,9 mm, Zi: 10,5 mm, W: 14°; Indices: A: 0,95, B: 1,26, D: 3,22; Profil: B-Sch; Einordnung: B-lalb2, Typ B-A. Kat.Nr: 202 Hohe Schaftlochaxt grauer Farbe mit polierter Oberfläche und abgerundetem, ein wenig asymetrischem Körper bzw. leicht geschweiftem Profil. Das zylindrische Schaftloch steht weit oberhalb der Mittelachse. Die Breitseiten sind flach bzw. nur ganz wenig gewölbt und die Schmalseiten abgerundet. Die Längskanten sind leicht eckig modelliert. Der Nacken weist eine breitovale Form auf, die stark zugespitzte Schneide breitet sich abgerundet aus. Fundort: Zengővárkony 14a, Grab 314, „hinter dem Schädel" (Dombay 1960, 141., Taf. 76. 1), Inv. Nr: 2.19.1944, Fund. Nr: z.314.1 (Taf. 25. 4). Metrische Daten: X,: 122,2 mm, X 2 : 75 mm, X 3 : 29 mm, Y } : 43,1 mm, Y 2 : 26,8 mm, Z x : 27,5 mm, Schaftloch DM: 18,4 mm, W: 30,5°; Indices: A: 2,83, B: 1,60, C: 2,58, D: 1,56; Profil: G/2; Einordnung: Id2a2, Typ B. 123