Vadas Ferenc (szerk.): A Szekszárdi Béri Balogh Ádám Múzeum Évkönyve 14. (Szekszárd, 1988)

ZSUZSANNA V. PÉTERFI-ZOLTÁN VÁRADY DAS SPÄTRÖMISCHE GRÄBERFELD VON KISDOROG BERGÄCKER-FLURSTÜCK Im Oktober 1984. hat man in Gemarkung der Gemeinde Kisdorog (Berg­äcker Flurstück) eine Bodenverbesserung gemacht. Die Maschinen haben römerzeitliche Gräber aufgestört und die auf die Nie­derung hinuntergeschoben. Während der zweitägigen Fundrettungsarbeiten haben die Mitarbeiter des Museums 8 Gräber freigelegt. Leider, wegen Mangel an Zeit die Daten dieser Gräber sind unvollständig, deshalb die werden am unseren Gräberfeldplan mit der gestrichelten Linien bezeichnet. Im Mai-Juni 1985. haben die Autoren die Arbeiten fortgesetzt. Die Ausgrabung hat mit der Freilegung der weiteren 12 Gräber geschlossen. Hinsichtlich des Münzmaterials ist das Grab N° 11 am frühesten, in dem die den Beginn des Geldverkehrs zeichnende Licinius-Prägung (316-317) war. Das folgende chronologisch bestimmbare Grab war das N° 7, das die Prägungen des Constans und Constantius II. nach 341 datieren. Spätestens wurde die Tote des Grabes I. nach dem Zeugnis einer Julianus-Münze (355-361) begraben. Der Geld­verkehr ist also um 360 unterbrochen, aber im Hinblick darauf, daß die Prägungen nicht „prägneu" sind, können wir die Auflassung des Gräberfeldes auf die fol­gende Jahrzehnte schätzen. Die obererwähnte Datierung wird auch durch die typischen Funde aus der Mitte und aus dem letzten Drittel des 4-en Jahrhunderts verstärkt. Im Gräberfeld kamen keine Funde, die von dem im 4-en Jahrhundert gewöhnlichen abweichen, hervor. Die Mehrzahl der Parallelen sind in Ságvár (Tricciana), Keszthely-Dobogó und Fenékpuszta (Valcum), Somogyszil und Majs, also bei den sog. Binnenfes­tungen und in ihren Umgebungen, innerhalb der Grenzen der von Galerius orga­nisierten Valeria-Provinz zu finden. Die wenigsten Beziehungen sind zu den Fun­den der ziemlich nahen Gräberfelder in der Umgebung von Pécs (Sopianae) festzustellen. Es war uns möglich nur 12 Gräber autentisch erschließen, die alle - ein aus­genommen - einfache Erdgräber waren. Nur das Grab N° 11 war ein gebautes Ziegelgrab, das hat auch reichsten Grab­beigaben und die meisten Münzen (21 Stücken) enthalten. Die hier gefundenen Prägungen sind zugleich im Gräberfeld am frühesten. Also die Bestattungen beginnen wahrscheinlich im südöstlichen Teil des Gräberfeldes und setzen sich von hier in die nordwestliche Richtung fort. In der Hinsicht der Graborientirung kann man zwei Gruppen beobachten: da wurden siebenmal NW-SO und viermal SO-NW Orientierungen gefunden. (So die NO-SW Orientierung des Grabes N° 3 rechnet als eine Ausnahme). Aber diese zwei Gruppen trennen sich voneinander innerhalb des Gräberfeldes nicht 190

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