Vadas Ferenc (szerk.): A Szekszárdi Béri Balogh Ádám Múzeum Évkönyve 13. (Szekszárd, 1986)

László Bartosiewicz–Alice M. Choyke: Animal exploitation at the site of Csabdi–Télizöldes

störten Objekt stammen die sehr dickwandigen, vegetabilisch gemagerten Kera­mikproben. (J.-W. NEUGEBAUER, 1978, 233 f.). HAINBURG AN DER DONA U (KG. und OG. Hainburg, BH. Brück an der Leitha, NO.): An der bekannten urgeschichtlichen Fundstelle in Hainburg-Teich­tal, Flur „Am Röhrengraben" werden seit 1980 Rettungsgrabungen durchgeführt. Bislang wurden neben frühbronzezeitlichen Gräbern Siedlungsobjekte der älteren Linearbandkeramik, der späten Notenkopfkeramik (mit Zselizer und Bükker Ke­ramik; u. a. auch ein Hockergrab innerhalb der Siedlung) und der späten Lengyel­Kultur untersucht. Die Proben stammen aus je einer Verfärbung der obgenannten neolitischen Kulturen (J.-W. NEUGEBAUER, 1980, 336 f. und 1981, 299). SCHLETZ (KG. Schletz, OG. Asparn an der Zaya, BH. Mistelbach, NÖ.) Auf einem Geländerücken befindet sich eine Siedlung der Notenkopfkeramik mit ei­nem ovalen Kreisgraben von 330 m Länge. Seit 1983 fuhrt das Niederösterreichi­sche Landesmuseum auf Parz. Nr. 153 archäologische Ausgrabungen durch. Es wurde der südliche Grabenbereich und ein Teil der Innenfläche erfaßt. Im älteren Teil des zweiphasigen Sohlgrabens wurden gestörte Bestattungen angeschnitten. Die Keramikproben für die Thermolumineszenz-Datierung stammen aus einer Verfärbung im Anlageninneren (H. WINDL, 1983, 232). GUTTENBRUNN (KG. Guttenbrunn, OG. Falkenstein BH. Mistelbach, NÖ): Auf einem Höhenrücken im Südwesten des Ortes in der Flur „Sauberg" wurden im Zuge von Schottergewinnungsarbeiten zwischen 1977 und 1980 Ret­tungsgrabungen durchgeführt. Hierbei wurden Siedlungsobjekte der Notenkopf­keramik, der Lengyelkultur, der Glockenbecherkultur, der Aunjetitz-und der Ve­teïov-Kultur geborgen. Die Proben wurden aus notenkopfkeramischen Zusam­menhängen entnommen: Eine Holzkohlenprobe aus einem Pfosten und Kerami­ken aus einem mehrteiligen Grubenkomplex (letzterer gehört der späten Noten­kopfkeramik an; J.-W. NEUGEBAUER, 1977,337 f.; 1978,256 f.; 1979,354 f. und 1980, 394). FRIEBRITZ (KG. Friebritz, OG. Fallbach, BH. Mistelbach, NÖ.): Am Ende einer nach Osten abfallenden Hügelzunge liegt in der Flur „Frauenberg" beim südlichen Ortsende von Friebritz eine doppelte Kreisgrabenanlage von 150 m Ge­samtdurchmesser. Diese wurde 1979 nach einer erstmaligen Tiefackerung ent­deckt; eine gestörte Doppelbestattung des Mittelneolithikums im Zentrum wurde noch im selben Jahre geborgen. Seit 1981 führt hier die Abt. f. Bodendenkmale des Bundesdenkmalamtes großflächige Ausgrabungen durch. Gegen die Haupthim­melsrichtungen sind beide Gräben durch Erdbrücken unterbrochen. Die Er­bauung, die Existenz und die Aufgabe des Rondells ist in die Anfangsphase der Lengyelkultur zu setzen (parallel zur Stufe III/IV der Stichbandkeramik). Seich­tere Grabenfüllschichten und Siedlungsobjekte stammen aus der Spätlengyel­Kultur und der Frühbronzezeit. Die Proben wurden aus Füllschichten des Haupt­grabens, bzw. aus der Verbindung zw. Außen-und Innengraben entnommen (J.-W. NEUGEBAUER et. al., 1983. 87 ff.) FALKENSTEIN (KG. und OG. Falkenstein, BH. Mistelbach, NÖ.): In der Flur „Schanzboden" im Wald zwischen Poysdorf und Falkenstein befindet sich ei­ne ovale Wallanlage (165X120 m). Bei Grabungen zur Klärung des Alters dieses Erdwerkes wurde zwischen 1975 und 1980 zusätzlich ein tw. dreifach bewehrter Vorgängerbau von 400 m Durchmesser und etwa 12 ha Innenfläche erschlossen. Beide Wallburgen sind der Stufe Lengyel lb zuzuordnen. Die Keramikproben 196

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