Szilágyi Miklós (szerk.): A Szekszárdi Béri Balogh Ádám Múzeum Évkönyve 8-9. (Szekszárd, 1979)

Tanulmányok - Gáspár Dorottya: Römischer Kastenbeschlag aus dem Dorf Tamási

6. kép: A budaújlaki ládika - Kästchen aus Budaújlak Die dritte Analogie ist uns auch Regensburg bekannt. 10 Von den Bestandteilen der Truhe aus Tamási fehlt der Schlüssel, das Schloss und die Henkel. Es ist fast sicher, dass die Truhe mindestens drei Henkel batte: einen auf dem Deckel, um ihn aufzuheben und zwei an den Seiten, die das Tragen der Truhe ermöglichten. Es fehlen auch jene Gelenkösen, welche den unteren Teil der Truhe und seinen Deckel miteinander verbanden, angekommen, dass die Truhe unversehrt in die Erde gekommen ist. Es ist nämlich nicht ausge­schlossen, dass die Truhe in unvollständigem Zustand oder zumindest mit un­vollständigem Beschlag vergraben wurde. Der geschlossene Fundkomplex von Tamási konnte nicht später als im 2. Jahrhundert in die Erde gekommen sein, 11 also muss die Truhe auch aus einer früheren Zeitstammen, obwohl ich zu ihrer Rekonstruktion spätere römische Analogien herangezogen habe. 12 Im allgemeinen sind die praktischen Gegen­stände nicht zur gebunden, da sie von mehreren Generationen benutzt werden. « 10 Siegmar von Schnurbein 1977. 237. Fdnr. 334. Taf. 162—163. 11 Es ist anzunehmen, dass falls sie zu einer späteren Zeit in die Erde gelangt wäre hätte, man in die Truhe auch späteres Material gelegt. u Eine neuere Publikation lenkte meine Aufmerksamkeit auf eine grössere Zeitspanne zwischen der Herstellung und der Zeit, als der Gegenstand in die Erde gekommen ist: „Die Zeit der Herstellung, der Gebrauchs entspricht nicht der Zeit, da der Fund in die Erde kam. Der Eimer war lange Zeit in Gebrauch, er wurde mehrfach repariert." Alice Sz. Burger 201. 93

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