Almássy Katalin – Istvánovits Eszter – Kurucz Katalin (szerk.): Das Gold von Nyíregyháza / Archäologische sammlungen in Nyíregyháza 1. (Nyíregyháza, 1997)

B. Römische und Prägungen des 5. Jahrhunderts

Vielleicht gehen wir angesichts der drei zeitgleichen Münzen nicht fehl in der Annahme, daß in Nyírbátor oder dessen Umgebung ein Münzhort im Boden verborgen worden sein dürfte. Umso mehr, als auch aus der Nachbarschaft unseres Komitats Goldhortfunde bekannt sind: der bereits erwähnte von Ormód/Brestovo, der mit Ende des 4. Jahrhunderts geprägten Münzen (Valens) abschließt, 17 8 oder der gleichfalls genannte von Hajdúnánás-Tedej. Erwähnung finden sollte hier auch der vom Fundort Ömböly-Debreceni út stammende Solidus, von dem wir erst kürzlich erfuhren. 17 9 Aufgrund einer Information, die uns Péter Németh zukommen ließ, suchten wir in Budapest den pensionierten Pfarrer Imre Kertész auf, in dessen Besitz sich ein Solidus des Anthemius (467-472) befindet. Die Münze kam 1965 bei Erdarbeiten zum Vorschein. Andere Funde waren laut Erzählung der Finder nicht dabei. Auf dem Avers en face ein Porträt des Kaisers mit Perlenkrone, der in seiner rechten Hand eine Lanze und in seiner linken Hand einen Schild trägt. Umschrift: DN ANTHEMI - VS PERPET AVG. Auf dem Revers zwischen zwei stehenden Gestalten ein Kreuz. Umschrift: SALVS REI -P-V-BLICAE conob. (Abb. 138) Abb. 137. Der im Museum Debrecen aufbewahrte Solidus von Nyírbátor 17 8 S. Anm. 171. 1 79JAM Ad. 90.2 und 93-1. 151

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