Szabó Sarolta (szerk.): Hagyomány és változás a népi kultúrában.(Jósa András Múzeum Kiadványai 58. Nyíregyháza, 2005)

NÉPRAJZ - Filep Antal: Falak tartóváza a Kisalföld építőgyakorlatában

Haltemäste dort ebenfalls mit doppeltem Verband, rechtwinklig zur Mauerbene, angeschlossen. So entstand eine von unten völlig offene, außerordentlich stabile Haltckonstruktion. Während unserer Untersuchungen fanden wir im Zeitraum 1740-1750 errichtete Wohnhäuser, die eine solche Haltekonstruktion hatten. In der Zeit unserer Geländearbeit stand in den Gemeinden noch eine große Zahl von Scheunen, die hinsichtlich ihrer Größe den Vergleich mit Kirchen aufnehmen konnten. Sie waren mit Schilf-, Flechten- oder Bretterwänden gebaut, die ein Hal­tegerüst mit Sockel hatten. Der Großteil von ihnen war im Zeitraum zwischen dem Anfang des XIX. Jahrhunderts und 1860/1880 erbaut worden. Die großen Scheu­nen benötigte man wegen der immer intensiveren Viehhaltung. Gewaltige Heu­mengen wurden aber aus der Kleinen Tiefebene in das Wiener Becken bzw. nach Wien, in die Kaiserstadt, exportiert.

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