Istvánovits Eszter: International Connections... (Jósa András Múzeum Kiadványai 47. Aszód-Nyíregyháza, 2001)

Marcin Biborski - Piotr Kaczanowski: Zur Differenzierung der spätkaiserzeitlichen und frühvölkerwanderungszeitlichen Bewaffnung im Barbaricum

von halbkugelförmigen Schildbuckeln auf. Ihr Verbreitungsbereich wurde schon mehrmals behandelt, und die letzte Analyse ihrer Verbreitung findet man in der oben angedeuteten Bearbeitung von E. Istvánovits und V. Kulcsár (ISTVÁNOVTTS-KULCSÁR 1992, Abb. 23). Sie weist eindeutig daraufhin, daß diese Fundstücke, außer spärlichen Exemplaren aus dem mitteleuropäischen Raum, in den Gebieten Rumäniens und der Moldau, auf der Krim und weiter östlich, in Abhasien vorkommen. Diese sozusagen südöstlichen Krimanklänge sind auch in den anderen Schildelementen zu finden. Erwähnt sei hier als Beispiel die gleiche Anzahl und Anordnung der Niete an den Schildbuckeln von Kertsch und jenen Stücken, wie sie uns durch das mit Silberblech überzogene Exemplar aus Hügel 2 von Jászalsószentgyörgy bekannt sind (Abb. 3 ­VADAY 1989, 233-234, Taf. 21). Diese südöstlichen Beziehungen in der Form von Schildbuckeln betreffen jedoch vor allem die unterschiedlichen Varianten der halbkugelförmigen Exemplare, darunter auch die sogenannten kannelierten Stücke. Abb.3 Schildbuckel von Jászalsószentgyörgy (nach VADAY 1989)

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