A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 44. (Nyíregyháza, 2002)

Helytörténet - János Bene: Das Panzerbataillon von Nyíregyháza im Zweiten Weltkrieg

A nyíregyházi páncélosok a n. világháborúban Irodalom BONHARDT 1996. Bonhardt Attila: A magyar páncélos fegyvernem fejlődése (1936-1945). In.: A magyar harckocsi fegyvernem 60 éve és a harckocsi 80 éve. Budapest 1996. BONHARDT-SÁRHIDAI-WlNKLER É.N. Bonhardt Attila - Sárhidai Gyula - Winkler László: A magyar királyi honvédség fegyverzete. Zrínyi Kiadó, Budapest, é.n. BENE János Jósa András Múzeum Nyíregyháza H-^401 Pf. 57 e-mail: benejani@jam.nyirbone.hu Das Panzerbataillon von Nyíregyháza im Zweiten Weltkrieg Der im Juni 1920 geschlossene Friedensvertrag von Trianon verbot Ungarn neben Mi­litärflugzeugen und chemischen Waffen auch die Indienststellung von gepanzerten Fahrzeu­gen, und die Einhaltung der Vertragsbestimmungen wurde durch eine in Ungarn stationierte Entente-Kommission kontrolliert. Dennoch unternahm die ungarische Heeresleitung alles, eine selbständige Panzer-Waffengattung zu schaffen, angefangen vom Verbergen der Panzerfahr­zeuge bis hin zur heimlichen Organisierung von als Polizeikräfte getarnten Panzerverbänden. Die scheinbar dem Innenministerium unterstellte Panzer-Klasse an der Schule für Poli­zeirekruten (RUISK) bildete den Kern der späteren ungarischen Panzertruppe. Mit Abschluss der Entente-Kontrollen begann sich die Entwicklung ab den 1920er Jahren zu beschleunigen. Nach vorheriger Erprobung der Truppe stellte das Heer 1935 die kleinen italienischen Ansaldo­Panzer in Dienst. Nach der Bekanntgabe des Rüstungsprogramms von Győr (Raab) und nach­dem man die Gleichberechtigung Ungarns bei der Aufrüstung anerkannt hatte (1938), wurden die ungarischen Heeresverbände im Ergebnis der qualitativen und quantitativen Entwicklung mit den ausschließlich in Ungarn hergestellten Aufklärungspanzern "Csaba" sowie den nach schwedischer Lizenz hier produzierten leichten Toldi-Kampfwagen ausgestattet. Auch die in Nyíregyháza stationierte 1. Reiterbrigade bekam ein Reiter-Panzerbataillon, bestehend aus einer Kompanie mit schweren Panzern, zwei Kompanien mit Kleinpanzern und einem Zug mit leichten Panzerfahrzeugen. Für diese neuen Untereinheiten baute man in der großen Kaserne an der Tokaji út neue Quartiere. In dem 1941 ausbrechenden Krieg gegen die Sowjetunion nahm im Rahmen des Ex­peditionskorps auch das Panzerbataillon der 1. Reiterbrigade von Nyíregyháza an den militä­rischen Operationen teil. Über die Kampfhandlungen, an denen das Panzerbataillon von August 1941 bis zur seiner Heimkehr beteiligt war, blieben im Archiv für Kriegsgeschichte schriftliche Dokumente erhalten, und zwar als Kriegsberichterstattung unter dem Titel: Die Heldentat von Umanj (1941, VIII. 6), Das Panzerbataillon der 1. Reiterbrigade in der Schlacht 327

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