A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 33-35. - 1990-1992 (Nyíregyháza, 1993)

Ágoston Papp: 15 Jahre Freundeskreis des Jósa-András-Museums (fordította: Bartus Imréné)

15 Jahre Freundeskreis des Jósa-András-Museums Mit dem Umzug des Jósa-András-Museums in ein neues Gebäude — wo es sich auch gegenwärtig befindet — wurden 1974 die räumlichen, personellen und materiellen Voraussetzungen zur Organisierung einer gesellschaftlichen Basis geschaffen, die der Popularität des Museums forderlich sein sollte. So kam es 1976 durch die hilfreiche Unterstützung zahlreicher Museumsfreunde zur Gründung des Freundeskreises des Jósa-András-Museums. Die anfangliche Mitgliederzahl von 60 Personen blieb — trotz Fluktuation — im Verlaufe der 15 Jahre seines Bestehens bis heute die gleiche. Verhalten und Tätigkeit der Mitglieder des Kreises entsprach und entspricht den Zielstel­lungen, die im Statut festgelegt wurden: sie machen die Arbeit und Ergebnisse unseres Museums einer breiten Öffentlichkeit zugänglich; achten die natio­nalen Traditionen des ungarischen Volkes; sind bestrebt, unser Land, in erster Linie aber die herausragenden Werte von Geschichte, Ortsgeschichte, Kultur, Kunst und Natur unseres Komitats und des Komitatssitzes immer besser ken­nenzulernen. Bei Veranstaltungen in familiärer Atmosphäre wird dieses Ge­fühl der Zusammengehörigkeit ebenfalls gepflegt und aufrecht erhalten. Daran, daß 70 Prozent der gegenwärtigen Gesamtmitgliederzahl zu den Gründern bzw. Stamm-Mitgliedern zählen, wird gut ersichtlich, wie stark die Absicht der kleinen Gemeinschaft ist, zusammen zu bleiben. Für dieses dauerhafte Miteinander gibt es zahlreiche Gründe. Einer davon ist das Verhalten der — zwar häufig wechselnden — Leitungsmitglieder des Kreises, die sich damals und auch heute als Mitglieder und nicht als Über­geordnete verstehen. Die Leitung empfindet es als ihre moralische und Mit­gliederpflicht, die von der Gemeinschaft der Mitglieder gefaßten Beschlüsse restlos zu verwirklichen; es gibt kein Übereilen, keine Versäumnisse oder Plan­losigkeit. Von der Leitung werden mit hohem Pflichtbewußtsein die dem Interessen­kreis der Mitglieder entsprechenden niveauvollen und aktuellen Vortragsrei­hen zusammengestellt. Dies dient gleichzeitig zur Popularisierung der Tätigkeit des Mueseums. Garantie für ein solches Niveau ist in erster Linie die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern, Museologen des Museums sowie den Dozenten der Hochschule für Lehrerbildung. Auch im Kreise der Mitglieder wächst die Zahl jener, die sich als umfassend vorbereitete Dozenten für Vor­träge zur Verfügung stellen. Das trägt dazu bei, die Themenkreise der Vorträge abwechslungsreicher zu gestalten, deren örtliche Bezüge zu bereichern. Außer­dem steigert es in bedeutendem Maße die gesunde Selbstachtung und das Bewußtsein der eigenen Nützlichkeit bei der Mitgliedschaft des Freundes­kreises. Und sicher trägt auch die Tatsache, daß die Erfolge und Ergebnisse unseres Vereines, ihren Niederschlag in der örtlichen Presse und im Rundfunk 323

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