A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 30-32. - 1987-1989 (Nyíregyháza, 1992)
Istvánovits Eszter–Kulcsár Valéria: Pajzsos temetkezések a Dunától keletre eső kárpát-medencei Barbaricumban
szentgyörgy). Anzumerken wäre noch, daß die Exemplare „ohne Typus" aus solchen Bestattungen stammen, deren Ritus nicht mit jenem der Gruppe TiszadobTiszakarád-Tiszavalk übereinstimmt, die einheitliche Bestattungsbräuche aufweist. Das Vorkommen der über ein großes geographisches Territorium verstreuten, typologisch und in ihren Maßen nahe verwandten kegelförmigen (darunter der kannelierten) Schildbuckel läßt auf eine Werkstatt mit breitem Einflußradius oder mehrere Werkstätten schließen, die - dem Kampfstil und der Mode der Zeit entsprechend - das vom Karpatenbecken bis zum Ost-Baltikum reichende Gebiet mit Waffen versogte(n). Im nördlichen Teil des Karpaten beckens verläuft die Linie, die wir als Grenze zwischen den Brand- und Inhumationsbstattungen in dieser Epoche ziehen können. Die Tatsache des Vorkommens der besagten Schilde sowohl nördlich als auch südlich dieser Linie innerhalb eines chronologischen Zeitraums deutet darauf hin, daß ihre Bindung an ein Ethnikum (wie dies bischer mehrfach versucht wurde) nicht möglicht ist. Eszter ISTVÁNOVITS Valéria KULCSÁR Jósa András Múzeum Katona József Múzeum Nyíregyháza Kecskemét (Pf. 57. H-4401) (Pf. 6. H-6001) 93