A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 27-29. - 1984-1986 (Nyíregyháza, 1990)

Sarolta Csiszár: Volksgrundschulen im Komitat Bereg am Anfang des 19. Jhs.

Volksgrundschulen im Komitat Bereg am Anfang des 19. Jhs. - Zusammenfassung ­Der Anspruch auf die allgemeine Beschulung der Bevölkerung in Ungarn wurde von der Reformation erhoben. Zu dieser Zeit hat man in jeder Gemeinde mit dem Errichten von Volksgrundschulen begonnen. Am Anfang lehrten selbst die Pastoren in diesen Schulen, nachher die Rek­toren und Schulmeister. Die Unterhaltung von Schulen gehörte zur Aufgabe der Einwohner des Dorfes. Das Dorf zahlte den Lehrern, die Dörfer unterhielten die Mutterschulen, in denen die Rektoren ausgebildet wurden. Bereits in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts war die Grundschulung sehr gut organisiert. Das Komitat Bereg bestrebte sich, in dieser Organisierung seine Unabhängigkeit ständig zu behalten. Es besass selbst innerhalb des Kirchendistriktes von Übertheissgebiet - dem das Komitat sowohl gebietlich als auch verwaltungsmässig gehörte - eine besondere Lage. Um seine Lehrer von der ihm sympatischen Mutterschule auserwählen zu kön­nen, war das Komitat zur zweierleien Opferbereitschaft auch fähig. Es unterstützte natürlich (in der zentral festgelegten Grösse) die Mutterschule des Kirchendistrik­tes vom Übertheissgebiet, das berühmte „Kollegium", obgleich sich das Komitat seine Lehrer und Pastoren nicht aus diesem Kollegium, sondern aus Sárospatak, der Schule des Kirchendistriktes von diesseitigem Gebiet der Theiss besorgte. Das Komitat Bereg bemühte sich, auch das Geistesniveau der Schulen zu er­höhen. So konnte der im Jahre 1845 in Kraft gesetzte Reformentwurf zur Ver­einheitlichung der Schulen von hier ausgehen. Man verwandte auf die Aus- und Weiterbildung von Lehrern ernsthafte Sorgfalt. Es wurde das vorbildliche Verhalten der Lehrer und dessen sich auf die Schul­kinder und damit zugleich die Dorfeinwohner erstreckende kulturelle Auswirkung für sehr wichtig gehalten. Man hat auf das regelmässige Zurschulegehen sorgfältig achtgegeben, es wurden darauf nicht nur die Familien konsequent aufmerksam ge­macht, sondern auch die Kirchenältesten zur Verantwortung gezogen, wenn das Zurschulegehen nicht kontinuirlich und regelmässig erfolgte. Sarolta Felhős-Csiszár Beregi Múzeum VÁSAROSNAMÉNY, Pf. 37. H-4801 щ 295

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