A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 11. - 1968 (Nyíregyháza, 1969)

Párducz Mihály: Ein Grab aus der Skythen-Zeit in Tarpa

EIN GRAB AUS DER SKYTHEN-ZEIT IN TARPA (Komitat Szabolcs-Szatmár) Von einem, als Streufund aus einem Tumulus hervorgekommenen Material gelangten 3 bronzene Phaleras (Tafel XXI, Abbildung 1-2,4), ein Griff und ein Griffschutzblech eines Eisendolches (Tafel XXI, 5), sowie Tongefäßscherben (Tafel XXII, 1-5) in das Museum von Vásárosnamény. Die mit den Fundstücken in Zusammenhang stehende Aufzeichnung erwähnt auch gebrannte Knochen. Die Scherben sind verschiedene Teile einer handgefertigten Schüssel mit ein­gezogenem Rande, Teile von Töpfen und Urnen, faßförmig und mit hinausgeboge­nem Rand. Die bronzenen Phaleras haben ihre Prämisse in der Hallstatt B-C-Peri­ode: Füzesabony, Gräber L, IIL, Szolnok-Szanda, Kiskőszeg 8-9 . Hier finden wir zuerst diesen Typ in Gemeinschaft eines Fundstückes aus der Skythen-Zeit (IV. skythenzeitiger Phaleratyp) 6 : Chronologisch bestimmend ist der Dolchrest, der zu den im Karpatenbecken in 35 Exemplaren vorhandenen skythischen „Kurz­schwertern" gehört 2-4 . Der Grabfund aus Tarpa zeigt in der Verwandtschaft der keramischen For­men und der Begrabungsryten (das Verbrennen der Knochen, Begrabung unter einen Hügel) den Einfluß der Kustánfalvaer Kultur. M. PÁRDUCZ 88

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