A Nyíregyházi Jósa András Múzeum évkönyve 10. - 1967 (Nyíregyháza, 1968)
M. Muraközi Ágota: Baulichkeiten für die Lagerung vom Getreide dem szatmárer Gebiet Erdőhát
Es kam auch vor, daß man die Speicher infolge einer Erbschaft oder eines Verkaufes wegtransportieren mußte. Wir haben Kenntnis davon, daß man 2 Speicher auf Holzwalzen weggerollt hat, einem hat man massive Holzräder gemacht und einen hat man zerlegt übersiedelt. Die dargestellten Speichertypen gelangen in Ungarn bis zur Linie der Flüsse Theiß und Szamos; der östliche Teil des Gebietes Erdőhát gehört zur Rumänischen Volksrepublik, in welcher Richtung unsere Studie die Verbreitungsgrenzen nicht bestimmt hat. Die Sparspeicherbewegung entstand im Komitat Szatmár in den 1840-er Jahren. Der Hauptorganisator war Farkas Ercsey, Tafelrichter aus Nagykároly. Da im Komitat Szatmár oft Hungersnot eintrat, entschloß man, in jedem Dorf eine Reserve zu gründen. Das Sammeln und Verleihen überließ man der Kirche. Im Jahre 1847 existierten schon in 202 Dörfern Sparspeicher. Drei der erwähnten Sparspeicher der Kirche beschäftigte sich sogar noch in den letzten Jahrzehnten mit dem Ausborgen von Getreide. Die Zahl der Getreidespeicher sinkt immer mehr herab, umsomehr, da man das zerlegte Holzmaterial beim Hausbau restlos verwenden kann. Die Erstarkung der Wirtschaft der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften, die Ausdehnung des Geschäftsnetzes macht nicht nur das häusliche Brotbacken überflüssig, sondern auch die Erhaltung der privaten Baulichkeiten mit einer Ladefähigkeit von mehreren Tonnen Getreide. 8. Erdész 215