Somogyi Múzeumok Közleményei 14. (2000)

Király István Szabolcs: Autsztria szerepe a magyar mezőgazdaság gépesítésében (1848-1914)

548 KIRÁLY ISTVÁN SZABOLCS fünfte Stelle. Der Ausbau des Eisenbahnnetzes war eines der elementarischen Intesessen der Monarchie, weil eine bedeutende Menge von Früchten geliefert werden mußte. In Ungarn mußte 5,27 Millionnen Tonnen Getreide in den 1870er Jahren im Jahr durchschnittlich geliefert werden und in den 1890er Jahren 10,4 Millionen Tonnen. Die Monarchie nahm auch im Telefonausbaunetz die fünfte Stelle. Sie stand an der Jahreswende an der die Gründe der Schwerindustrie bildenden Stahl-, Roheisen- und Kokserzeugung im absoluten Maße auf der fünften Stelle, pro Kopf auf der vierten Stelle. Wenn man dieses letzte in Betracht nimmt, wurde in Groß-Britannien 5,3mal, im Deutschen Reich 4,7mal mehr Stahl als in der Monarchie hergestellt. Die Entwicklung der Industrie und Dienstleistungen spiegelt auch in der Struktur der Beschäftigung. Der Anteil der Beschäftigten fällt ernst an der Wende des 19. Jahrhunderts unter 50%. Das zeicht mehr als einen 50-Jahre­Rückstand im Verältnis zu Deutschland, und zu Frankreich einen ca. 100-Jahre-Rückstand. Es fällt einem auf, daß die Anzahl der industriell Beschäftigten in Österreich allmähnlich stieg (4,3 % während 40 Jahre), solangei diese Angabe in Ungarn 7,6 % ist. Hinter den statistischen Angaben muß aber bemerkt werden, daß bedeutende Abweichungen auch binnen des angegebenen Landes sind (z.B.: Niederösterreich, Steiermark, Böhmen sind in bedeutenderem Maße industrilisiert als die restlichen Monarchieteile). Die Schlußfolgerungen A. Brusattis stehen fest, wonach die industrielle Entwicklung Österreichs im 19. Jahrhundert aufgrund der vergleichenden statistischen Analisierung weder .für stagniert noch für entwickelnd gehalten werden kann, ("...die relativ häufige Erscheinung des Prozesses einer langsamen und langdauernden Industrilisierung betonen, die weder Stagnation noch plötzliches Wachstum war.") Dies alles unterstützt unsere Behauptung, daß Österreich im geforschten Zeitabschnitt einersets für kein wirtschaftlich entwickeltes Land gehalten zu werden ist, das Niveau der landwirtschaftlichen Mechanisierung anderseits auch von der Zurückbebliebenheit der österreichisschen Industrie erklärt wird. Die Wirkung der entwickelten Länder sind mit Außenhandelsangaben in der Mechanisierung der ungarischen Landwirtschaft kennengezeichnet, in der Österreich und Deutschland bis zur Jahrhundertswende eine führende Rolle spielten. Von der Jahrhundertswende, besonders von 1906 bis zum Ersten Weltkrieg stieg der Anteil der USA sprungweise, Groß-Brittanien hielt aber seine mehrjahrzehntelangen Märkte. Österreichs Rolle war bedeutend vor allem als die Folge der aus der Monarchie gebenden wirtschaftlichen Arbeitseinteilung in Hinsicht der technischen Entwicklung der ungarischen Landwirtschaft. Es konnte dank seiner Lage seine Strebungen, die Märkte zu erweitern, gültig machen, was sich bis zu den 1880er Jahren, bis der Entfaltung seines eigenen marktfähigen Maschinbau, vor in erster Linie in der Weiterleitung der Produkte von entwickelteren Ländern zeigte. Von den 1880er Jahren bis 1913 wurde 75% des Maschinenbedürfnisses der Monarchie von ihren eigenen Fabriken erzeugt. Bei der Moderniesierng der einzelnen Maschinen wurden die Erfahrungen der entwickelteren Länder im weiterhin in Betracht genommen. Auch der Anteil der selbständigen Konstruktionen stieg weiter. Die eine große Fachaufforderung bedeutenden Dampfpflüge kamen entscheidend zu diesem Zeitabschnitt aus Groß-Brittanien nach Ungarn. Auch die USA hielten ihre führende Position im Export der Getreidemaschinen, bereits im Export der Mähbinder. Österreich spielte eine bedeutende Rolle auch in der Entfaltung des selbstätndigen ungarischen landwirtschaftlichen Maschienbaues. Die geografische Nähe Österreichs ermöglichte, die landwirtschaftlichen Maschinen der entwickelteren Westländer vor allem in Wien, bereits vor dem Ausgleich 1867 kennenzulernen. Die Wurzeln unserer 2 bedeutendesten Maschinenbaufabriken, Clayton & Shuttleworth und Hofherr & Schranzt, kann auch in Wien gesucht werden. Die österreichische Beziehung in diesem Bereich kann in der Vorbereitung der deutschen Fachsprache bis heute erwischt werden. Es zeigt die technische Entwicklung der ungarischen Landwirtschaft, daß sich die Anzahl der importierten Maschienen bis zum Ersten Weltkrieg ständig erhöhte. Gleichzeitig zeigen die statistischen Angaben auch, daß auch der landwirtschaftliche Maschinenbau immer konkurenzfähiger wurde. Unser Ausfuhr stieg ab 1902 besonders dynamisch. Der Export stieg von 668 Thausend Korona im Jahre 1884 auf 6644 Thausend Korona im Jahre 1912. Wenn man aber den Ausfuhr und mit dem Einfuhr in den fast 30 Jahren vergleicht, kann es festgestellt werden, daß der Einfuhr 4-7mal den Ausfuhr überstieg, wenn man dieselben Jahre in Betracht nimmt. Der Verfasser hat die Absicht, sich vor allem bei der Gemeinen Österreichisch-Ungarischen Stiftung, Pro Renovanda Hungarie, für die materielle Unterstützung, im weiterhin bei Frau Czurda (Wien), Herrn Bernard Husar (BOKU, Wien) und Abteilungsleiterin Károlyné Zrupkó (Ungarisches Landwirtschaftsmuseum, Budapest) für die selbstose Unterstützung.

Next

/
Oldalképek
Tartalom