Somogyi Múzeumok Közleményei 3. (1978)

Régészet - Hankó Ildikó: A balatonszentgyörgyi VIII.-IX.századi temető embercsont-anyagának rövid antropológiai jellemzése

A BALATONSZENTGYÖRGYI TEMETŐ EMBERCSONT-ANYAGÁNAK JELLEMZÉSE 79 KURZE ANTHROPOLOGISCHE CHARAKTERISIERUNG DER MENSCHENGERÜSTMATERIAL DES KIRCHHOFS AUS DEM VIII-IX-TEN JAHRHUNDERT VON BALATONSZENTGYÖRGY Man grub zu Balatonszentgyörgy—Deszkatelep in 60 Graben die Gerüste von 66 Personen heraus. Das Gerüstmaterial ist in sehr schlechtem Zustande. Die Masse sind auf dem Grunde R. Martins bereitet wor­den: neben den individuellen Massen der Schädel habe ich die Gerüstknochen parametrisch bearbeitet. Das Durchschnittsalter bei Männern ist 31,5 Jahre, bei Frauen 26,7 Jahre, die Teilung nach Geschlech­ten is: 33 Männer, 15 Frauen, 13 Kinder, der durch­schnittlich gerechnete Körperwuchs ist bei Männern 165 Cm, bei Frauen 150 Cm. Zur Bestimmung der Typen waren zusammen 13 Individuen geeignet. Bei den Männern herrscht ein nordisches, brachykephal­sierbes nordisches Element, bei den Frauen ein „fei­neres" mongoloideis Element mit zahlreicher europ'ider Mischung. Wenn wir die ethnische Zugehörigkeit ana­lysieren wollen, gelangen wir nach allen Daten zu der Schlussfolgerung, dass die Zusammensetzung des Kirchhofs eine doppelte ist: die hiergebliebene Grup­pe der Nordgermanen mischt sich mit einer „spät­awarischen" Population. Die erstere finden wir haupt­sächlich bei Frauen mit grösserer Zahl. Die Zahl der kariösen Zähne (Caries-Prozent) ist wenig, 1,39% zusammen, aber die Zahl der im Leben verlorenen Zähne ist sehr gross. Dieser Artikel enthält noch die Beschreibung vieler pathologischen Fälle, von denen müssen wir die zahlreiche Arthrosis defor­mans, die chronische Gelenkerkrankung, einige Knochenbrüche, anatomische Variationen von Kno­chen, wie die Verknöcherung der 6 Kreuzwirbel zum Kreuzbein, einige Wurzelhautentzündungen und Zahnlücken hervorzuheben. Bei der Bewertung von metrischen Daten ist die Proximalität der Individuen und Geschlechte auffallend, das folgt aus der Grazi­lisation der nordischen Elemente, bei den mongoloi­dén Elemente aber aus derer Robustizisation. /. Hankó

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