László Gyula: Sírfelirat Rudnay Gyula emlékére (Somogyi Múzeum 14., 1968)
Aus der europäischen Vergangenheit setzt er die leidenschaftliche Maiexibultur von Tintoretto, Velasquez, Remibrandt, Goya fort, vein den Umgarn ist ihm Munkácsy ans Herz gewachsen. Seine Lehren über Farbe, Licht, Komposition aber zeigen über die sich wechselndem Stile der eümzelsnen Epochen von Maledkiunst weit hinaus, und decken die Gesetzmiäsisigkelten von Naturlemre der malerischen Mittel lauf. Er wendet das Valeur der Impressionisten nicht an, weil es die Farben bricht, sondern er begleitet die hellen Farben mit komplementären oder Kontrastfarben, und schafft so die Steigerung der Farbe oder das Stillem der Kraft deren. Mit seinen speziellen Dazuren rainigt er die Farben bis zu emaillierten Kräften. In der Mischung der dunklen und hellen Fairben aus dem Gewitter der Dunklen erklingen fast mit hymnischer Klarheit die Farben der Lichter. Sein Bestreben die gemeinsame europäische Tradition der Malerkunst mit dem ungarischen Volkskunst zu bereichern, war auch in Hinsicht der Zeit, aber haptsäoMiidh in geistiger Haltung gleichwertig emit der unvergesslichen Musik vom Béla Bartók und Zoltán Kodály. Gyula Rudnay gewann Viele heimische und ausländische grosse Preise im den 20-er und 30-er Jahren unseren Jahrhunderts und seine Werke sind auch jetzt' kostbare Schätze im unserem Musieen und 'bei den Kunsteammlerm. Leider sind genug viele Atelierarbeiten in aller Händen, und das setzt das Niveau seines Lebenswerkes herab. Aber seine in Domkel vertiefte Malerkunst ist auch so das wunderbare Synfcesis von der ausgelassenen Erbitterung und der aufblinkenden Hoffnung. (1969) GYULA LÁSZLÓ 76