L. Kapitány Orsolya: Somogy megye népmüvészete, 2001

Német nyelvű rezüme (Kovács Renate)

30. Die Dreifaltigkeit dar­stellende Wachsstatue unter Glasglocke aus der zweiten Hälfte des XIX. Jahrhunderts. RRM 63.385.1.1. 31. Grabhölzer aus dem reformierten Friedhof in Szen­na. Zeichnung von István Z. Soós, 1950. RRM 12.350. die Hirtenkunst und das Hirtenleben repräsentierende Schnitzereien zu erstellen. Das Ergebnis dieses Prozesses ist die Herausbildung des Volkskunsthandwerks im XX. Jahrhundert. Ilona S. Kovács Baudenkmäler und Gegenstände der sakralen Welt Bei der Gestaltung der Umgebung des religiösen Lebens des Volkes spielten nach der Belagerungszeit durch die Türken die Orden (Jesuiten, Franziskaner), die Kirchenpatronen sowie die Veszprémer Bischöfe eine bedeutende Rolle. Durch die Tätigkeit des Bischofs Márton Bíró Padányi (1745-1762) verbreitete sich komitatsweit die Verehrung der Heiligen Dreifaltigkeit und der Kult des St. Wendel. Mit der frühen Verbreitung der Reformation besonders entlang der Drau und im Belso-Somogygebiet verstärkte sich die protestantische Glaubensausübung. Von den Erinnerungsstü­cken der reformierten Gemeinden sind von außerordentlicher Bedeutung die mit bemalten Tischlerarbeiten geschmückten Kirchen von Szenna und Patapoklos.Die im XVIII. Jahrhundert entstehenden Wallfahrtsorte (Andocs, Segesd, Turbék) zogen auch Gläubige aus Gebieten außerhalb der Komitatsgrenzen an. Das Bekleiden der Gnadenfigur aus einem Gelöbnis heraus ist das früheste Beispiel des Loreto Kultes. Auf den Spuren der Sitten und Bräuche lebte auch andererorts diese Tradition (Buzsák, Ortilos - St. Mihály-Kapelle, Marcali-Horvátkút) Schauplätze besonderer volkstümlicher Andacht waren die heiligen Brunnen, die mehr oder weniger mit den Wallfahrts­orten verbunden waren. Die paraliturgischen Züge der sich auf sie beziehenden Gebräuche sind noch bis in unsere Tage erhalten (Waschung der Augen und Glieder, Verwendung des Wassers als geweihtes Wasser u.a.). In unserem Kapitel ist unter anderem die Rede von den Kapellen, von den Dreifaltigkeitssäulen, von Kreuzen und Statu­en entlang der Straßen und den diesbezüglichen Gebräuchen. Die religiösen Gegenstände im eigenen Heim, die Wallfahrts­andenken in den Hausaltären bzw. Herrgottsecken wie Kruzifixe, Statuen, Glasbilder, Wachsgegenstände, Reliquien 532

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