L. Kapitány Orsolya: Somogy megye népmüvészete, 2001

Német nyelvű rezüme (Kovács Renate)

26. „Billog"- Viehbrand­marke. Anfang des XX. Jahr­hunderts. RRM Metallkunst Die Metallkunst wird in den Sammlungen des Komitats in erster Linie durch Schmiedearbeiten repräsentiert. Den größten Teil der Schmiedearbeiten bilden landwirtschaftliche Arbeits­geräte und Haushaltsgeräte, weniger Töpfe und sonstige Nutz­gegenstände. Die Verzierungen waren ihrer Funktion entsprechend möglichst spärlich, verfügten über wenig Motive, charak­teristisch war die Herausbildung von geometrischen Mustern und ästhetischen Formen durch Ziselieren und Punzieren. In den Sammlungen finden wir eine große Anzahl von verzierten Sicheln, Rebenmessern und Handwerkzeugen für die Holz­bearbeitung, daneben wurden Handwerkzeuge des Ackerbaus, der Tierhaltung und Fischerei, wie Heuschneider, verschiedene Hacken, Fesseln, Fischgabeln durch Ziselieren und Punzieren verziert. Aus geometrischen Elementen, Halbbögen, Punkten und Geraden wurden seltener auch Blumenmotive gestaltet. Neben den vor Ort hergestellten Schmiedearbeiten erschienen auch sonstige, vor Ort nicht erstellbare Gegenstände der Metallkunst, die man sich auf den Märkten beschaffte. Das Handwerk der Spengler, Schlosser, Kupferschmiede und Drahtbinder ist in kleinerem Ausmaß hauptsächlich ebenfalls mit Gebrauchsgegen­ständen, seltener mit Ziergegenständen in den öffentlichen Sammlungen vertreten. György Balázs 27. Hirtenstab. RRM 7090. Hirtenkunst Bis Mitte des XIX. Jahrhunderts blühte die Hirtenkunst, der reichste Zweig der Volkskunst des Komitats Somogy auf, ver­treten durch jene einfachen Gegenstände der Hirten wie Hirtenstab, Schäferhaken, Schweinehirtenbeil, Hetzpeitsche, Salzbehälter, Trinkbecher, Kürbisflasche, Rasiermesserbehälter, Spiegelschachtel, Streichholzbehälter u.a., die die Hirten aus Holz, Rinderhorn, Flaschenkürbis und Leder selbst herstellten. In diesem Abschnitt werden wir mit den wichtigsten formellen und strukturellen Variationen der Schnitzereien bekannt­gemacht, sowie mit der Herausbildung und Entwicklung der Hirtenkunst und ihrem Übergang zum Volkskunstgewerbe. 530

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