V. Dunántúli Tárlat, 1984
lung gemeinsame Fach-Sorgen zu bestreiten zweckmässig ist, und auch im weiterhin über Schöpfersiedlungen gewerbliche Formenplanung, transdanubische Stadtarchitektur zu streiten möglich sei . . . Es ist keine Entheiligung eines Festes zu gestehen, dass keine verhältnismässige kunstartige Skala von gleichmässiger Verteilung hinter der grossen Zahl der eingeschickten Werke" steht." Gehauer: die Werke in Gruppierung nach Kunstarten geben eine „Nachricht" nicht mit gleichmässiger Relevanzie über die Werschüpfung in verschiendenen Gebieten. Ein breites und reichliches Spektrum zeigt die Malerei und die Graphik; ein bescheideneres, verschiedenartiges das Kunstgewerbe — Textilen, Keramie, Glas — und die Plastik. Es ist keine Qualifizierung der ausgestellten Werke, sondern ein Signal des Mangels. Gleichzeitig weist er darauf, ob in welche Richtungen wir die Orientierung, die Beziehungen, die Organisation konsekventer machen müssen. Wir meinen mit dem Veranstaltern, dass die V. Transdanubische Ausstellung einer erlebnis- und gedankenreiche Begegnung dem Publikum mit der Bildenden Kunst anbietet, wenn dieser Aufsatz auch für Gemeinplatz scheint. Die Vielfältigkeit der Strebungen in Inhalt und Styl ist in sich noch keine Tugend, zwar hat auch die gemeinsame Anschauung der gefundenen Wege und Wegsuchen ein gewisses Reichwert. Das Wichtige ist, dass auch solche bedeutende Werke auf die Ausstellung angekommen sind, welche um sich einen „geistigen Raum" organisieren können. Sie inspirieren auf esthetische, etische, schätzend, gesellschaftliche Stellungnahme. Nicht gering 'überkritisierend das grundsätzliche Recht des Publikums auf Gefallen oder Abweisen, sondern sie inspirieren in diesem Sinne auf schätzendes Benehmen, verhältnisstellendes Bearbeitung. Gewiss sind auch jene fünfzehn Werke solche, die den Preis der transdanubischen Komitaten, der Stadt Győr (Raab) und Ka K svár, ausserdem der ausschreibenden Organe bekommen haben. Der Komitatsrat von Somogy gab den Hauptpreis Pro Arte Transdanubiens diesrnal dem Maler Val ko Lász.ó, mit Anerkennung für sein Bild „Kossuth Strasse". Im Rahmen der VI. Ausstellung rufen die Veranstalter ihn dann zur selbständigen Ausstellung, so wie im Rahmen der jetzigen stellt sich Giczy János Maler, der mit Hauptpreis Gekrönte der vorigen Veranstaltung, ein völligeres Bild über seine Tätigkeit bietend, in der Kaposván Galerie. So ist diese Institution neben der Somogyer Gemäldegalerie ein Schauplatz der Ausstellung, wie das wird auch die Ausstellungszone des Kilián György Jugend und Pionier Kulturellen Zentrum nach den Plänen, ausserdem auch das alte Komitatshaus. Damit andeutend, dass das klassische Gebäude, gebaut in der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts weiterhin als Museum- und Archiv-Zentrum des Komitats jener Bestimmung dient, welche an der Vorderseite geschrieben steht: „Dem Gemeinwohl". Die IV. Ausstellung eröffneten wir in Kaposvár mit der Bernáth Aurél Sammlung. Seitdem ist das Bernáth-Haus in Marcali verfertigt worden und auch die Kaposvárer Bernath-Sammlung kommt in das alte Komitatshaus. Das Begengen der zwei Eröffnunger war keine protokollarische Gelegenheit. Auch jetzt ist es keine solche, als wir in dem altehrwürdigen Gebäude mit dem V. Ausstellung zusammen — vor allem wegen der gemeinsamen Anwesenheit — jene Sammlung des zeitgenössischen Meisters Ferenc Martyn eröffnen, welche er seiner Geburtsstadt, Kaposvár chenkte. Mit dieser Ausstellung sind wir also Zeugen des Funktionwechsels, einer alten öffentlichen Gebäudes (aus dem Gesichtspunkte der bildenen Kunst, der Wissenschaft und der Kultur eines verdienten Funktionwechseins I), welches zwar eine Frage lokalen Charakters ist, doch keine lokalen Interesses. Hauptsächlich dann, wenn wir an die Schöpfer und Publikum der fogenden Ausstellungen denken. 4 r