Uherkovich Ákos: A Barcsi borókás élővilága II. (Dunántúli Dolgozatok Természettudományi Sorozat 2., 1981)

Loksa I.: A Barcsi borókás ikerszelvényes (Diplopoda) és százlábú (Chilopoda) faunája. - The Diplopoda and Chilopoda fauna of Juniper Woodland of Barcs, Hungary

an den Probestellen 5.-9. und 11. bei einer Gelegenheit am 7. IV. 1975; an der Pro­bestelle 10. am 16. V. 1975. und an den Probestellen 12. und 13. âm 26. IX. 1975. Probestelle 14.: am 14.-16. V. 1980; am 9.-11. VII. 1980; am 21.-22. VIII. 1980; am 20.­21. XI. 1980; am 15.-16. IV. 1981. In den beiden Betenden (Probestelle 1-4. und 14.) wurden ein Jahr hindurch je 5 oder 10 Äthylenglykol-Barberfallen untergebracht. Die Aufsammlungen erbrachten den Nachweis von 15 Diplopoden und 13 Chilo­poden-Arten. Aus morphologischem Gesichtspunkt müssen zwei Arten hervorgehoben werden. Cráspedosoma transsilvanicum f. barcsicum f.nov. Von der Stammform unterscheidet sie sich im folgenden: Greiffortsatz des vorderen Gonopodencheirites länger, nach innen gebogen und gewöhnlich dreizähnig (Abb.2-3 gr), Endfortsatz (e) niederer und breiter. Diese Kennzeichen ähneln etwas an f.pakozdense LOKSA, 1955, doch ist hier das Ende des Cheirit bedeutend gedrungener. Muldenleiste (q) schmal und gebogener wodurch sie wieder an f.pakozdense erinnert. Hintere Gonopo­den niederer als bei der Stammform und f.pakozdense (Abb.l.) , besonders auffallend ist die Länge und die Breite der Basis des vorderen Seitenfortsatzes (vs ) . Lithobius mutabilis C.L.KOCH gehört an diesem Fundort nicht zu den häufigen Arten. Aufstellung eines neuen Subspecies erscheint mir noch nicht begründet zu sein. In Seitenansicht ist Tibia des 13. und 14. Beines beim Männchen (Abb.7-8. ) auf der Dorsalseite daum gebuckelt - dies ist auch bei der Stammform ähnlich. Klaue der Gono­pode beim Weibchen dreispitzig, auf der Dorsalseite des 2. Gliedes 5 kräftige Dorne vorhanden (Abb, 9, 11, 13). Kennzeichnend für die hiesige Population ist der Umstand, dass sich auf der Gonppode 3+3 Sporne bilden (Abb. 14), doch kommen 2+2 Sporne bildende Individuen vor. Aus dem Drau-Tal müssten noch weitere Populationen unter­sucht werden «m diese Abweishung und die Präge der Unterart klären zu können. Author's address: Dr. IMRE LOKSA H-1088 Budapest, Puskin u. 3. ELTE Állatrendszertani és Ökológiai Tanszék 52

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