Maróti Éva szerk.: Régészeti tanulmányok Pest megyéből (Studia Comitatensia 22. Szentendre, 1991)
Ottományi Katalin: Késő római kerámia a leányfalui őrtoronyból
Gruppen nach Formen unterscheiden. In die erste gehören solche mit runderer Form, die sich in der Schulter verbreitern oder eierförmig sind, z.B. Typ 15, 29, 30—32, Typ 12 eingeglättet, (Typ 29 hat 2 Henkel). Die der zweiten Gruppe sind zylinderförmig. Siehe Typ 9, 21, 33. Ihr Rand teilt sich gewöhnlich in 2 Arten. Trichterförmiger, z.B. Typ 18—21, oder gerade stehender, geteilter Rand, z.B. Typ 17—17a. In Leányfalu kommt auch noch eine dritte Randausbildung vor, nämlich der sogenannte Kragenrand, der „murgai" Rand, z.B. die Typen 7,9 und 22, letzterer mit besonderer Form. Sie wurden hauptsächlich in glasierter und eingeglätteter Ausführung hergestellt. Außer den unversehrten Gefäßen gehören noch mehrere glasierte, mit eingeritzter Verzierung versehene (42/1—2), bzw. Bruchstücke mit eingeglätteter Verzierung dazu, z.B. 5, 6a, 7, 13, 20 usw. Die Form kann auf frührömische Metall- und Glasvorgänger zurückgeführt werden. Die Gefäße erscheinen ab dem Beginn des 4. Jahrhunderts in grauer, unverzierter, später glasierter und am Ende des Jahrhunderts in eingeglätteter Ausführung. II. Krug vom „murgai" Typ: seine Hauptform ist ein Typ, dessen Hals sich nach unten ausbreitet und einen runden Bauch hat. Davon kann es schlankere und untersetztere Variationen geben (Typ 1—16, 28 und der eingeglättete Typ 2). Er wird auch in glasierter und eingeglätteter Ausführung hergestellt, aber er gehört hauptsächlich zur Hauskeramik. Seine Verzierung ist ziemlich unregelmässig. Er hat eine eingekerbte Wellenlinie am Bauch. Antike Form. Ihr Ursprung kann auf keltische Präzedenzfälle oder auf östliche, vom PontusGebiet stammende Wirkung zuzückgeführt werden. In Pannonién erscheint sie erneut am Ende des 4. Jahrhunderts, hauptsächlich in eingeglätteter Ausführung. In so grosser Menge wie in Leányfalu kommt sie in ziemlich wnigen Orten vor, z.B. in Tokod und auf mährischen Gebiet. III. Hierher sind nur einige unversehrte Gefäße und drei Randbruchstücke einzureihen (Typ 23—25, 27 und die eingeglätteten Typen 1, 4, 23—24). Breitmündige Krüge mit einem Henkel, sogenannte birnen-förmige Gefäße, hauptsächlich mit eingeglätteter Verzierung. Eins von ihnen ist glasiert. Dieses letzte ist die schlankere Variante des üblichen Topftypes. Diese Form ist charakteristisch für die Keramik des 4. Jahrhunderts. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts kommen schon solche vor, die eingeglättet und mit senkrechten Linien verziert sind. Nur ein Trinkgefäß wurde in Leányfalu gefunden (Tafel 21). Es hat eine seltene Form und ist die Imitation der byzantinischen Gläser des 4.-6. Jahrhunderts in Keramik. Mehr als die Hälfte der Bruchstücke der Töpfchen und Töpfe gehören zu solch einem Typ, der für Leányfalu charakteristisch ist. Dieses rundliche Gefäß, das einen sich nach unten verbreitenderen Hals und hervorstehende Schultern hat, kommt in verschiedenen Randausbildungen vor. (Typ 36—75). Aufgrund seines Materials gehört dieses Gefäß zur Hauskeramik, ist manchmal glasiert und ist in einem Fall mit eingeglätteten, senkrechten Streifen verziert. Es sind auf seiner Obefläche für die Werkstatt charakteristische starke, rippenartige Spuren des Töpferns und geglättete. Kammstrich — Verzierung zu finden. Die Werkstatt hat ganze Serien davon hergestellt. Seine Verbreitung beschränkte sich auf einige Gebiete, z.B. Donauknie, Süd-Pannonien, bzw. im 5. Jahrhundert das mährische Gebiet. Die Form kann auf frührömische Präzedenzfälle zurückgeführt werden. Für das Material von Leányfalu ist noch ein Becher-typ mit ausgebogenem Rand und mit doppelter Wellenlinie verziertem Hals charakteristisch (Tafel 22—23). Auch davon finden wir eine ganze Serie. Die anderen Gefäße können auch zu anderswo üblichen Gefäß-typen mit ausgebogenem Rand eingereiht werden, bzw. kommen auch einige Einzel typen vor, z.B. 5, 33, usw. Unter den handgeformten Typen kommt auch der sogenannte „szvéb" Topf vor. Er ist die elbagermanische Form, aber sie ist auch bei den benachbarten Quaden häufig. 92