Ikvai Nándor szerk.: Gödöllőiek, szentendreiek. Művészettörténeti tanulmányok (Studia Comitatensia 10. Szentendre, 1982)

Gödöllőiek - Keserű Katalin: Juhász Árpád és a gödöllői művésztelep

mit Tolstoj zusammenwirkenden, gnostischen und anarchistischen Philosophen be­kannt, dessen Lehren Einfluss auf die agrarsozialistischen Bewegungen ausübten. Das Wesentliche dieser Lehren war der Anspruch auf ein über Selbstkenntnis ver­fügenden, auf neuem, moralischem, geistigem und praktischem Gebiet gleichermassen ausgebildeten Menschentyps. Auf diesem Grund beruhte die Theorie der volkser­zieherischen Tätigkeit der Künstler von Gödöllő. Juhász bemühte sich, die Kultu­rietheit der Erwachsenen und der Kinder in nationalem Geist auszubilden. Deshalb fand er die ausgebreitete Bekanntmachung der Volkskunst ebenso wichtig, wie die der Volksmusik. Diesem Zwecke dienten die Volksmotive bearbeitenden Schulfresken. (Zugrundegegangen.) Den Gesamtkunst-Bestrebungen der Künstlerkolonie getreu wur­den Teppiche, Textilapplikationen, Stickereien, Kinderspielsachen aus bemaltem Holz mit Anwendung volkskünstlicher Formen, sowie Märchenbücher mit eigenhändigen Verzierungen und Buchdekorationen entworfen. Auf Grund seiner wenigen überge­bliebenen Werke ist Árpád Juhász Vertreter der Bestrebungen der Künstlekolonie von Gödöllő, die der sogenannten zweiten Reformgeneration des Jahrhundertanfanges angehörte und der ungarischen Version der Sezession Gestalt gab.

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