Nógrád Megyei Múzeumok Évkönyve XIX. (1994)
Tanulmányok - Történelem - Szvircsek Ferenc: A Salgótarjáni Öblösüveggyár III.
1941-től helyettes gyárigazgató 1945-1948 között, az államosításig a gyár vezetése Üzemi Bizottság elnöke: Kardos István (1945-1946) Brabecz József (1946-) Tagok: Kluka János Szvoboda Gyula László Géza Gritz József Gémesi László Toldi István Varga József Sindleri Jánosné Gyárvezetők: Zoltán Frigyes ügyvezető igazgató Jermendi Károly műszaki igazgató, főmérnök Osváth Kálmán adminisztratív igazgató Resümee FERENC SZVIRCSEK: Die Salgótarjáner Hohlglasfabrik III. Die zweite große kapitalistische Periode der Fabrik, als Tochterunternehmen der SKB AG dauerte von dem 1-sten August 1926 bis den 8-ten Dezember 1944 bis zur Stillegung der Fabrik, beziehungsweise immer noch im kapitalistischen Besitz, aber unter Arbeiterkontrolle bis den 25-sten März 1948 (von 8-ten März 1945 bis den 25-sten März 1948). Von der Zeit zwischen 1926 und 1944 können wir feststellen, daß 30 m" Schmelzfläche und eine Belegschaftsstärke von 350 Personen in Jahre 1926 im Betrieb war, die bis 1944 auf 91,4 m~ Schmelzfläche und auf Belegschaftsstärke von 1900 Personen gestiegen sind. Die Produktion wurde von 2469 Tonnen des Jahres 1926 bis das Jahr 1944 auf 17 046 Tonnen erhöht. Die zur Produktion des Grünglases gegründete Fabrik hat im August 1927 die Herstellung des weißen Wannenglases eingeführt, der dann die Einführung der Erzeugung des Feinglases, des Zierschliffes und der Färbung im Jahre 1931 gefolgt hat. Die 1929 begonnene Exporttätigkeit hat im Jahre 1936 der 8 Waggonslieferung gegenüber die maximale Produktion, das heißt, 155 Waggons von Schliffware und 85 Waggons von grünen Flaschen, insgesamt 240 Waggons erreicht. Der zweite Weltkrieg hat die Exportmöglichkeit auf das Minimum ermäßigt, aber der Inlandverbrauch hat sich in unerwartrtetem Maße erhöht, zu dessen Befriedigung sich die vorhandenen Produktionseinheiten als nicht genügend erwiesen. In den Jahren 1942-43 hat man schnell nacheinander 3 Öfen gebaut, von denen eine Wanne mit 15 m" Schmelzfläche, eine andere mit 16 m" Schmelzfläche Grünglas, eine Rekuperativwanne von 8 m" Schmelzfläche Weißglas herstellte. Im Jahre 1942 hat die Firma Imag, die auch die frühere drei Wannen entwarf, die Wannenöfen nummer IV. zur Wanne mit rekuperativen Heizungssystem umgebaut. Die Ansiedlung dieser neuen Produktionseinheiten mit Facharbeitern hat die Rückgliederung von Siebenbürgen möglich gemacht. Die Glasbläserfacharbeiter kamen aus Siebenbürgen, nachdem der Kommandant der Fabrik 1940 die slowakischen Arbeiter nach Hause geschickt hatte, da die Fabrik ab 1939 zum Kriegsbetrieb wurde. Aber auch hier muß man feststellen, daß sich die Salgótarjánéi' Faôrik eine gute Schule der heimischen Facharbeiter bewährt hat, denn bis früher die Glasarbeiter fast ausschließlich vom Ausland kamen, arbeiteten beinahe nur heimische Arbeiter zwischen den beiden Weltkriegen, ab 1937 hat man sogar in der Fabrik auch die Fachausbildung eingeführt. Am 18-ten Dezember 1944 wurde die Fabrik endgültig stillgestellt. Sie hat bis zu diesem Zeitpunkt als Fertigware und in mehrtausend Formen: in 233 Monaten mit einem Durchschnittstand von 1028 Personen 89 250 Tonnen grünes Flaschenglas, 64 250 Tonnen weißes Wannenglas und 6 971 Tonnen Feinglasware hergestellt. Am 8-ten März 1945 begann die Produktion in der Wanne Nummer IV., im Juni in dem Hafnerofen I., im Dezember in dem Wannenofen I., mit Grünglas. Vom 8-ten März 1945 bis den 25-sten März 1948 hat man 4 083 Tonnen grüne Flaschen, 6393 Tonnen Wannenglas und 1 005 Tonnen Feinglasware erzeugt. Ein Teil der Bestandteile des Automaten OWENS ist zurückgekommen, die fehlenden Bestandteile mit eigener Herstellung ersetzt, komnte auch die Produktion auf der automatischen Maschine am Ende 1946 wieder begonnen werden. Mit der Verstaatlichung am 25-sten März 1948 war die zweite große kapitalistische Periode der Hohlglasfabrik zu Ende. 72