Nógrád Megyei Múzeumok Évkönyve XIV. (1988)
Tanulmányok - Történelem - Kovács Anna: A Mikszáth-család
Anna Kovács Die Familie Mikszáth Für einen unserer bedeutendsten Nógráder Klassiker, für den Schriftsteller Kálmán Mikszáth [1847—1910] war das Heimatsland, die Familie nicht nur aus gefühlsmäßiger, aber auch aus künstlerischer Hinsicht eine unversiegliche Quelle. Sein Lebenswerk ist besonders reich an der Schilderung der Familienbindungen, denken wir nur an solche kleinen Meisterwerke wie „Das Pferd, das Lämmchen und das Häslein" oder „Das Deutschmännchen" . Mikszáth war der estre Erzähler in der ungarischen Literatur, der in den Mittelpunkt seiner Werke einen Kindeshelden gestellt hat, die kindliche Seelenwelt mit empfindsamer Einfühlung wiedergebend. Aus der Ehe des Schriftstellers und seiner Frau Ilona Mauks sind drei Söhne geboren: Kálmán [1885], wegen seines tragischen Schicksals zum liebsten gewordener Jánoska [1886—1890] und Albert [1889]. Der älteste Sohn, Kálmán Mikszáth der Jüngere hat am 11-ten März 1913 mit Livia Földes die Ehe Geschlossen. Bald hat — obwohl Frau Mikszáth die Heirat ihres kleinsten Sohnes, der von schwacher Gesundheit war, vorzeitig fand, war sie aber nicht dagegen — auch Albert geheiratet. Er heiratete am 28-sten April 1913 Anna Kozmái Кип. Wir geben in dieser Schrift die Zurückerinnerungen von Tante Any, der Frau von Albert Mikszáth bekannt, auf ihre persönliche Erlebnisse gebaut rufen wir das Familienmilieu, dessen zusammenhaltende Kraft auch das Lebenswerk von Mikszáth bezeugt, wach. Resümee 418