Nógrád Megyei Múzeumok Évkönyve VIII. (1982)
Tanulmányok - Történelem - Kovács Anna: Nagy Iván könyvtára, mint egy művelődési eszmény bizonyítéka
Resümee Anna Kovács: Die Bibliothek von Ivan Nagy als Beweis eines Bildungsideals Die aus etwa 10000 Bänden bestehende Bibliothek von Iván Nagy (1824—1898) ist eine reiche Fundgrube der geschriebenen Andenken der ungarischen Kultur, der Produkte ungarischen Verlags, und als solche ist eine hervorragende Quelle für die kulturhistorische Forschung, für die Zusammenfassung ihrer Kenntnisse im 19-ten Jahrhundert. In dem ersten Kapitel des Essays: „Allgemeine Kulturverhältnisse mit besonderer Rücksicht auf die Bibliothek von Iván Nagy" haben wir seine Bibliothek unter gleichzeitigen Kulturverhältnissen untergebracht. Weil wir den spezifischen, eigenartigen Charakter dieser Bibliothek suchten, verglichen wir ihren Zustand mit der Lage von anderen damaligen Privatbibliotheken. Mit der Untersuchung der verschiedenen Fachgruppen und Publikationantypen haben wir eigentlich das Bildungsideal, das sich in der Wahl äusserte, ins Auge gefasst. In dem zweiten Kapitel „Büdunsvorstellungen mit besonderer Rücksicht auf das Ideal von Iván Nagy" — haben wir die auscführliche Klarlegung dieses Ideals, seines Bildungsprogrammes gemacht, und damit auch die Bildungsvorstellungen jener Geschichtschreibengruppe nuanciert, in die Iván Nagy gerade auf Grund einer im wesentlichen gemeinsamen Bildungskonzeption einzureihen war. Ihre wichtigere Vorstellungen: ausser der hochen Fachkennt der Anspruch der Universalsichtweise und des historischen Blickfeldes, der auch die Kenntnis der bedeutenden geistigen Strömungen, der of gegenübergestellten Anschauungen der Zeit verlangte. Die Resultate der zahlenmässigen Untersuchung der Bibliothek haben wir in diesem Aufsatz aus einem gewählten Gesichtspunkt: mit der Bekanntmachung des Bildungsideals von Iván Nagy, zusammengafasst, gehofft, dass dieser Gesichtspunkt am besten zum Zurechtkommen in dieser Zeit dient, als es sozusagen lebenswichtig ist, die komplizierte und verborgene Verbindung der Gesellschaft und der Bildung zu kennen. 242