Nógrád Megyei Múzeumok Évkönyve VII. (1981)
Tanulmányok - Paládi Kovács Attila: A kisnemesek utódai a paraszti társadalomban (XIX–XX. század)
Beispiel mehrerer Adeliger die Tatsache, wie diese Adeligen von Anhängern der Uneinigkeit der Stände zu Unterstützern der zentralen Macht geworden waren. In seinem Essay: „Das Wirtschaften des Kleinadels in dem XVHI-ten Jahrhundert" beweist Imre Wellman mit einer Untersuchung, die sich auf das ganze Land ausdehnt, welche innere Hindernisse die intensive landwirtschaftliche Warenproduktion hatte. In seiner Annäherung zeichnet es sich sehr stark aus, dass die ausserordentlich breite Klassenzergliederung des Kleinadels ein Bestimmer dieser Hindernisse war. Er schreibt gesondert über die zurückgebliebene Wirtschaftsanschauung bezeihungsweise über die mangelhaften Fachkenntnisse des Kleinadels. Kálmán Benda untersucht unter dem Titel „Die Büdungsbestrebungen des ungarischen Kleinadels im, XVIII-ten Jahrhundert", wie der die politischen Kämpfe der Reformzeit führende, gebildete Adel aus jenem Hintergrund hervorwuchs, von dessen Zurückgebliebenheit in den 1700-er Jahren so viel Schlechtes geschrieben wurde. In seiner Untersuchung prüft er in erster Linie die Wirkung der Schulen, der protestantischen und mönchischen Gymnasien, als solche die die Verursacher der Veränderung in den letzten Jahrzehnten des Jahrhunderts sein konnten. Károly Vörös setzt in seinem Aufsatz: „Der ungarische Adelsaufstand zur Zeit der Napoleonschen Kriege" den Schlussgedanken von Imre Wellman fort, und beschäftigt sich mit den N apoleonschen Kriegen. Aber von Wellman abweichend ist er nicht auf ihre wirtschaftliche Wirkung neugierig sondern er will beweisen, dass sich die Kriese des feudalen Gesellschaftssystems in der Tiefe der Beziehungen der damaligen Kriegsergänzungssysteme und der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse widerspiegelt. Einer von diesen Komponenten ist die Unzulänglichkeit der Kriegsführung der Adeligen, der unter anderen auch von den Vermögensunterschiede motiviert sind. Géza Fülöp denkt in seinem Essay „Der Lektürenhintergrund der Allgemeinbildung des Kleinadels zur Zeit der Aufklärung und in der Reformzeit" einigermassen die Hypothesen von Kálmán Benda weiter. In seiner Untersuchung weist er auf dem Grund der Schichtung des ungarischen Kleinadels breite Unterschiede aus. Es ist eindeutig festzustellen, dass es nicht nur im Gebiet des Wirtschaften^ , sondern auch in dem d.er Allgemeinbildung und Lesekultur tiefe Klüfte im ungarischen Kleinadel weit offen standen. Der Aufsatz von* György Szabad untersucht dem Titel entsprechend die gesellschaftliche Lage und die politische Rolle des niederen Adels während der Reformzeit. Der niedere Adel war mit seiner grossen Seelenanzahl und seiner ziemlich grossen Zurückgebliebenheit ein bereitwilliges Mittel in der Hand des Wiener Hofes. Gleichzeitig wollte die die Reformzeitkämpfe leitende Opposition bewusst immer mehrere von ihnen in den Dienst des Kampfes für den gesellschaftlichen Fortschritt stellen. Mihály Praznovszky schreibt in seinem Essay „Die Wohnverhältnisse des Nógráder Komitatsadels in der ersten Hälfte des XIX-ten Jahrhunderts" über die Kurien, über deren äussere und innere Erscheinung, Ausstattung. Er betont 177