László János (szerk.): Komárom-Esztergom Megyei Múzeumok közleményei 20. (Tata, 2014)
Bartus Ádám et al.: Jelentés a Komárom-Szőny, Vásártéren 2012-ben folyatott régészeti feltárások eredményeiről
JELENTÉS A KOMÁROM-SZŐNY, VÁSÁRTÉREN 2012-BEN FOLYTATOTT RÉGÉSZETI FELTÁRÁSOK EREDMÉNYEIRŐL umstände nicht, von ihrer ursprünglichen Funktion bzw. Datierung mehr Details erfahren zu können. Trotzdem liefern uns die Fehlprodukte wichtige Informationen hinsichtlich der lokalen Bronzeindustrie. Gegenstände, die mit der Metallurgie in Verbindung gebracht werden können, zusammen mit Objekten wie Schmelzöfen beweisen die Metallbearbeitung in diesem Bereich der Zivilsiedlung. Um die genaue Chronologie dieser Tätigkeit bestimmen zu können, muss man hier weitere Forschungen durchführen. Das chronologische Spektrum der Münzen erstreckt zwischen Vespasian oder Titus bis Maximinus Thrax. Das früheste Stück stellt ein Denarius dar, welcher unter Vespasian oder Titus dem Domitian als Caesar geprägt wurde. Die verhältnismässig geringe Anzahl der antoninischen Münzen, die durch zwei Stücke vertreten sind, fällt genauso ins Auge, wie das absolute Fehlen der Münzen der Severerzeit, die in der Regel die Mehrzahl der Münzfunde in diesem Fundort darstellen. Technisch gesehen stellt einen interessanten Fund ein Denarius des Hadrians (Münzkatalog 4) dar. Diese Münze wurde zunächst fehlerhaft geprägt, da ihre Rückseite das negative Münzbild der Vorderseite (incus) aufweist, das später erkannt und durch erneute Prägung korrigiert wurde; deswegen sind auf der Rückseite nur der Umriss des ursprünglichen negativen Münzbildes, bzw. eine ganz leichte Eintiefung zu entdecken. Übersetzt von László Borhy 71