Komárom - Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 13-14. (Tata 2008)

Kisné Cseh Julianna-Lőrincz Barnabás: Római kori sírlelet Tatáról

Ein römischer Grabfund aus Tata Julianna Kisné Cseh - Barnabás Lőrincz Bei einer Fundbergung im Jahre 2002 ist ein römischer Sarkophag in der Umgebung Városi-Tó in Tata zum Vorschein gekommen (Taf. I-II.). Unter dem in sekundärer Lage liegenden Sarkophagdeckel wurde die Steinkiste in einer Tiefe von 50-60 cm gefunden. Der Sarkophag wurde schon in der Römerzeit ausgeraubt (Taf. III.). Bei der Freilegung kamen neben der Südseite der Steinkiste zwei Eisenmesser und ein Keramikbruchstück und neben der Westseite winzige Bronzeklumpen zum Vorschein. Im ausgeraubten Sarkophag wurden ein Eisennagel und die winzige Bruchstücke eines Glasbechers gefunden (Taf. IV). Auf das Grabritual hinweisende Spur konnten wir nicht beobachten. Wir fanden auch kein Knochenfragment im Grab. Die Fundstelle war wegen der landwirtschaftlichen Arbeiten schon gestört, trotzdem konnten wir bei der Freilegung folgende Beobachtungen machen (Taf. III-IV): 1. Für den Sarkophag wurde eine kleine Grabgrube, kaum grösser als er, ausgehoben. 2. Die obere Kannte des Sarkophag vertiefte sich kaum 60 cm in die Erde und mit seinem Deckel war kaum unter dem Boden. 3. Zahlreiche grössere Kalksteinstücke lagen in einer Linie mit der oberen Kannte des Sarkophag 4. In der Umgebung des Grabes konnten wir weitere Kalksteinbruchstücke beobachten, die sich infolge der landwirtschaftlichen Arbeiten zerstreuten 5. Das Grab wurde schon in der Römerzeit ausgeraubt 6. Aus dem Grab kamen weder auf eine Körper-, noch auf eine Brandbestattung hinweisende Spuren zum Vorschein Aufgrund diesen Beobachtungen wurde das Grab bald nach der Beisetzung ausgeraubt. Das Grab konnte nach seiner Konstruktion ursprünglich ein Hügelgrab sein. Wegen der Steinkiste ausgehobene Erde wurde auf den Sarkophag gelegt und der Hügel mit den Kalksteinstücken verstärkt. Kindersarkophag aus Kalkstein. Die Höhe beträgt 62 (davon der Deckel 22), die Länge 105, bzw. die Tiefe 60 cm (die Dicke der Grabkiste 10 cm). Er hat einen hausdachförmigen Deckel mit 3-3 glatten Akroterien (Taf. V. 1.). Auf der Vorderseite der Grabkiste befindet sich die Inschrift (Taf. V 2-3.), die im Gegensatz zu den anderen pannomschen Sarkophagen (vgl. CIGP 3 60., 62., 51.; MÓCSY - KÁDÁR 1971, 119. Kat. 175 = RIU 113.; MÓCSY - KÁDÁR 1971, 119. Kat. 176-177.; RIU 313., 506., 512., 514., 516., 517., 521., 524., 526., 528., 529., 533., 535., 536., 540., 544., 545., 552­554., 557., 562., 568., 569., 572., 573., 576., 583., 584., 587., 588, 590, 595, 602, 603-, 636, 637. = CIGP 3 74.; TRHR 96, 97.; RIU 676, 679, 696, 706, 707, 712 , 737, 737bis, 836, 888, 889, 1013, 1018, 1178, 1180, 1184, 1194, 1202-1204, 1209,

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