Komárom - Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 13-14. (Tata 2008)

Csorna Zsigmond: A Festeticsek keszthelyi angolkertjének kialakítása a 18-19. században

Die Gestaltung des Keszthelyer Englischgartens der Familie Festetics an der Wende des 18. und 19. Jahrhunderts Zsigmond Csorna In der Übersetzung bzw. Adaptierung der neuzeitlichen Literatur und in der Verbreitung des bürgerlichen Wertsystems nahmen die ungarischen Agrarfachschriftsteller, -lehrer und Herrschaftsbeamten teil. Aus diesem Prozess am Ende des 18. Jahrhunderts blieben die Festetics-Herrschaften, besonders der Keszthelyer, wo die erste landwirtschaftliche Hochschule von Europa — die Georgikon — war, nicht aus. In Ungarn wurden noch im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts Französischgärten errichtet. Ihre Besitzer Hessen sie vor der endgültigen Fertigstellung nach dem herrschenden Geschmack in Englischgärten umwandeln. So wurden schon am Anfang des 19Jahrhunderts Englischgärten errichtet. Die Französischgärten, die früher die idealen und geschmacklichen Ansprüche der niederer Adel auch befriedigten, konnten ab dem Ende des 18. Jahrhunderts jene Erwartung erfüllen, was die Englischgärten gewährten. Die Verbreitung der Englischgärten, -parken wurde von den Piaristen bzw. von den Verträter der Literatur, Künste und Naturwissenschaften auch verbreitet. Die Landschaftgärten schmückten überwiegend, dem englischen Klima entsprechend, die Gebiete mit vielem und ausgeglichenem Niederschlag. Das kontinentale Klima, die launische sowie ungleiche und niedrigere Niederschlagquantität bzw. der relativ warme, lange Herbst unterstützen die Laubverfärbung günstig. Daher ist die mahlerische Schönheit der Landschaftgärten noch mehr zum Ausdruck gekommen. Diese konnte vielleicht machmal den Mangel der grossen grasigen Obeflächen, des gleich gemähten Rasens ersetzen, die ein wichtiges Element des Englischgartens war. Schon ab 1792 Hess Graf György Festetics einen Englischgarten errichten, dessen Gebiet er mit Tausch und Kauf vermehrte. Im Englischgarten durfte man die Blumenbette nur vor den Eingängen unterbringen. In diesem Garten wurden die immergrünen Büsche, die langblütenden Gebüsche und die Pflanzen mit farbigen Früchten bevorzugt. Den Ziergarten des Festetics-Schlosses konnte man von dem Wohnhof entlang der breiteren Strasse annähern. Im ursprunglichen Barockgarten wurde 1768 die Anpflanzung von 2639 niedrigstammigen und 2165 hochstammigen Bäume geplant. 202 Stück in zwei­zwei Reihen angepflanzten Lindenbäume umrahmten die Hauptstrasse. Das Festetics­Archiv bewahrt bis heute jene Pläne, Karten, die gut zeigen, dass sich im Schlosspark von György Festetics neben dem Obstgarten noch ein Ziergarten mit einer Grotte, einer Schaubühne, künstlichen Ruinen und einem künstlichen Wasserfall befand. Sie wurde ab 1792 von der Strassenführung des Barockzeitalters und von dem ,,F G"

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