Komárom - Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 13-14. (Tata 2008)
Wagenhoffer Vilmos: Régi sírjelek, sírkeresztek a történeti Kirva község - Máriahalom - Öregtemetőjében
Alte Grabzeichen, Grabkreuze im Altfriedhof der Gemeinde Kirva — Máriahalom Vilmos Wagenhoffer Der Verfasser der Abhandlung beschäftigt sich mit der Untersuchung der Grabsteine des Altfriedhofs von Kirva (Máriahalom). Er unternahm Rekunstruierung von Gliederung und Färbung, sowie Bestimmung des Materials und der Verzierungselemente der Grabsteine. Er hat sie mit den „Zsámbéker" Denkmäler von anderen Gemeinden verglichen. In der Abhandlung führt er die Friedhofskultur der früher in ihrer Religion (römisch Katholisch) und Muttersprache (deutsch) einheitlichen und in ihrem strengen Gebrauchsystem lebenden Bauergesellschaft vor. An erster Stelle untersucht er die Grabzeichen/Grabkreuze des Altfriedhofs nach Material, Gliederung, Formschatz, Ornamentik, und der Stilveränderungen der vergangenen Zeit. Er suchte die Verbindung mit den Grabkreuze der Fredhöfe von den umgebenden überwiegend römisch Katholischen, aber in ihrer Sprache (ungarisch, deutsch, slowakisch) gemischsprachigen Gemeinden. In der Abhandlung untersucht er die Herausbildung des Altfriedhofs (RosengartenRózsakerte), die Bestattungsordnung, das Materiel der Grabzeichen/Grabsteine, ihren Formenschatz, Symbole und Gliederung. In der Zusammenfassung konstatiert er, dass die Grabkreuze in ihrer Gliederung und Form rustikal und nach der Gliederung zwei(Kreuz-Inschrift) und dreigliedrig (Kreuz-Inschrift-Tafel) sind. Ihre Kreuze sind - mit Ausnahme der roten Kalksteine und der Zsámbéker neuartigen Grabsteine - vier- und achtseitige Scheiter in zahlreichen Varianten. Die Stengelenden sind Urformen und führen zu den Elemente aus Deutschland zurück (europäischer Einfluss - Tafel X.), aber kommen als Ausstrahlung der Zsámbéker Werkstatt in zahlreichen Friedhöfe der Umgebung auch vor. Er untersucht separat die Bemalung/Färbung der Grabsteine. Bei der Verwendung der Farben kann man keinerlei Ordnung bestimmen. Durch die eingesiedeiten Deutschen mitgebrachte Farbenwelt (blau, rot, schwarz) konvergierte fast mit der Farbenwelt (Bajóter blau) der umwohnenden slowakischen Gemeinden, und verstärkte sie. Die Untersuchung der Ausdruckweise erbrachte, dass die früheren Inschriften, mit Ausnahme von vier, deutschsprachig sind, obwohl nur bei der Hälfte der Altfriedhofer Grabsteine die Textspuren erkennbar sind, und nur etwa die Hälfte dieser ist rekonstruierbar. Die Untersuchung und die Ergebnisse werden durch zahlreiche Illustrationen untermauert.