Fülöp Éva – Kisné Cseh Julianna szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 11. (Tata, 2004)

Számadó Emese: Die Hengstanlage von Komárom und die 100 Jahre der erstklassigen Kavalleriekaserne

Die Hengstanlage von Komárom und die 100 Jahre der erstklassigen Kavalleriekaserne Emese Számadó Komárom war eine Militärstadt wegen des zwischen 1810 und 1877 ausgebauten berühmten Festungsystems (die Monostorer, Igmánder und Sternfestung). Dieser mili­tärstädtische Character wurde mit der Aufbau der Erzherzog Friedrich Kavalleriekaserne am Anfang der 1900 Jahre und mit der Hengstanlage verstärkt. Diese Veränderungen verstärkten und bestimmten das Gesicht der Stadt. Komárom wurde eine Kavallerie­stadt. Am Ende Oktober 1902 erfuhr der Bürgermeister János Domány, dass das Land­wirtschaftsministerium die Verlegung der 2. Klasse der Székesfehérvárer Hengstanlage von Bábolna in eine näher liegende Stadt plant. Für die Hengstanlage war ein 16404 Quadratklafter grosses Gebiet nötig, wo die Offizier-, Unteroffizier- und Mannschafts­wohnungen für 150 Personen und die Ställe für 180 Hengste aufgebaut werden sollen. Auf dem von Baron László Solymosí gekauften Gebiet wurde die aus 12 selbständigen Gebäude bestehende Hengstanlage bis Ende 1907 aufgebaut. Der Kismartoner Sándor Anker hat die Hengstanlage im Zweiten Weltkrieg geleitet. In dieser Zeit war ein lebhaf­tes gesellschaftliches Leben im Gange mit Reitjagden am Herbst und Pferdeausstellun­gen und Messen am Sommer. Der letzte Leiter der Hengstanlage war Ferenc Merényi bis die Einstellung in 1962. In diesem Jahr übernahm ein LPG die Anlage und in letzten 40 Jahren wurden alle Gebäude und Ställe mit Ausnahme des Hauptgebäudes, der dama­ligen Kantine und der Kommandantwohnung wegen der Aufbau einer Wohnsiedlung niedergerissen. Im Namen des Kommandos des 5. k. und k. Armeekorps unterrichtete Erzherzog Friedrich Feldmarschall in einer Zuschrift am 8. Mai 1903 die Stadt, dass das Kriegsmi­nisterium in Komárom eine Kavalleriekaserne errichten möchte. Der Magistrat hat ein Grundstückt für die Kaserne in Komárom-Neustadt zugewiesen. In den aus 36 Gebäude (Kasernen, Kommandantgebäude usw.) bestehenden Komplex sind die Radetzky-Husa­ren in 1909 angekommen. Die letzte Husaren verliessen im Herbst 1952 die Kasernen. Zwischen den zwei Weltkriegen zum südlichen Teil der Kavalleriekaserne aufgebautes Artillerielager wurde im Frühling 1957 vor dem Einmarsch der sowjetischen Armee ent­leert. Die sowjetische Armee räumte die Kaserne am Anfang 1991. Heute befinden sich Wohnungen, Geschäfte und Schulen auf der Gelände und nur ein Gebäude wird heute in alter Funktion benutzt: Attila Maros d. J. und seine Familie haben eine bedeckte Reit­schule gekauft, Hessen die erneuern und veranstalten dort Reitwettkämpfe. 208

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