Fülöp Éva – Kisné Cseh Julianna szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 9. (Tata, 2002)

Merczi Mónika: Anthropologische Angaben zur spätrömischen Bevölkerung von Nyergesújfalu–Sánchegy

anderen (Grab 14) deutet eine Quetschung am Stirnbein auf eine frühere Verletzung hin. Geheilter Bruch konnte bei einem Mann (Grab 3) am rechten Radius (2. Abb. 2.) beobachtet werden. Gelenkserkrankungen: Osteophytosis an der Wirbelsäure kam bei 3 Männern (Gräber 10, 12/A, 13) und bei einer Frau (Grab 12/B) vor, im Grab 12/A mit Ankylose und Spondylarthritis, im Grab 12/B mit Spondylarthritis verbunden. Osteoarthritis konnte bei 2 Männern (Gräber 2, 3) und einer Frau (Grab 12/B) beobachtet werden. Nichtspezifische Erkrankungen: Periostitis meldete sich bei einem Mann (Grab 13). Hämatologische Veränderungen: Cribra orbitalia und cribra cranii konnte nur bei einem Kind im 6. Grab festgestellt werden. Gutartiger Knochentumor. Bei einem Mann (Grab 14) fanden wir am Stirn-, am rechten und linken Scheitelbein je 2 linsenförmige Knochenauswüchse (Osteom). Zusammenfassung In den 2 Abschnitten des spätrömischen Gräberfeldes von Nyergesüjfalu­Sánchegy waren 7 Kinder und 11 Erwachsene, darunter 8 Männer und 3 Frauen bestattet. Die Sterblichkeit der Männer war im Maturus-Alter, die der Frauen im Adultus—Alter höher. Die untersuchbaren Männer sind dolichokran mit mittel­großer-übermittelgroßer Körperhöhe. Pathologische Erscheinungen sind bei den Erwachsenen häufig zu finden. 10.5

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