Fülöp Éva – Kisné Cseh Julianna szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 8. (Tata, 2001)

Fülöp Éva: Agrargeschichtliche Forschung in öffentlichen Sammlungen

Agrargeschichtliche Forschung in öffentlichen Sammlungen Éva Fülöp Die Verfasserin fasste auf Ersuchen des Ungarischen Bibliothekarenverbandes in einem Vortrag die Erforschbarkeit der in den öffentlichen Sammlungen (Bibliotheken, Archive, Museen) aufbewahrten Kunstgegenstände (Dokumente, Gegenstände) auf dem Gebiet der Agrargeschichte. Die Themenwahl wurde dadurch begründet, dass, - hinsichtlich der gesellschaftlich-wirtschaftlichen Entwicklung Ungarns - die Agrargeschichte in den heimischen wirtschaftshistorischen Forschungen, die einen organischen Teil der Geschichtswissenschaft bildet, einen herausragenden Platz einnimmt. In dem 19- Jh. stammte 60%, in der Zwischenkriegszeit 40% unseres Nationaleinkommens aus der Landwirtschaft. Das Objektmaterial der Agrargeschichte wird unter den öffentlichen Sammlungen in erster Linie in den Museen aufbewahrt, dass Fachmuseum für dieses Gebiet ist das Landwirtschaftliche Museum, dessen Sammeltätigkeit sich auf das gesamte Land erstreckt. Bei der Erforschung der primären Quellen sind aber auch die Datensammlungen der Museen nicht außer acht zu lassen, obwohl die ausschlaggebende Rolle der Archive auf diesem Gebiet offensichtlich ist, Besonders reich sind in dieser Hinsicht die Fonds des Ungarischen Landesarchivs. Unter den sekundären Quellen sind die Fachlexika, die retrospektiven und kurrenten Fachbibliographien, Statistiken (landwirtschaftliche Konskriptionen), und die in dem „Agrártörténeti Szemle" („Agrarhistorische Rundschau") publizierten Studien bei der Materialsammlung ein Ausgangspunkt bilden. 330

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