Kisné Cseh Julianna – Kemecsi Lajos szerk.: Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 7. (Tata, 2000)
T. Bíró Katalin: Steingerätschaften aus der Bronzezeit
Steingerätschaften aus der Bronzezeit Katalin T. Biró Die Nutzung bronzezeitlicher Steingerätschaften und des Steins als Grundmaterial ist ein sich dynamisch entwickelndes Gebiet. Wenn wir davon ausgehen, dass wir das Maximum der Nutzung von Steingerätschaften zu diesem Zeitpunkt schon überschritten haben, können wir jedoch einige anspruchsvolle Gegenstandstypen, Formen (Sägen, Messer, Pfeil- und Lanzenspitzen, schwere Schlaghämmer) ausdrücklich in die Bronzezeit legen. Desweiteren können wir auch die Fernhandelsbeziehungen mit Grundmaterial, besonders im Falle ausgewänter, umfangreicher Gegenstände: dies spielt aber im gesamten Beziehungssystem nur eine untergeordnete Rolle. In dieser Zeit erlebt die Nutzung einzelner lokaler Grundmaterialien (sehenswert: der Budaer Hornstein) ihren Höhepunkt. Vom technischen Rückgang bei der Herstellung von Steingerätschaften zeugt in erster Linie die stufenweise Verschlechterung der Klingentechnik bzw. dessen Verschwindens. Auch die sehr sorgfältig verarbeiteten bifazialischen bearbeitenden Werkzeuge wurden in ihrer Mehrzahl aus Splittern hergestellt, bei den Steinkernen vermehrten sich Beschädigungen bei den gemuschelten Steinen, mit dem Attribut „hinge". Neuen Angaben zufolge (Muraszemenye, Judit Kvassay) können wir bei der Verwendung von Steingerätschaften in großem Maße ganz bis zum Ende der Bronzezeit ausgehen. 248