Komárom – Esztergom Megyei Múzeumok Közleményei 1. (Tata, 1968)

Philipp Zöch, egy elfelejtett esztergomi órás a XVIII. században

Zifferring und Medaillons, und das Blau der mit Hand ausgesägten Stahl­Zeigern bilden eine elegante, harmonisch wirkende Farbenfolge. Es ist auch noch eine vierte Uhr von Zöch bekannt, die aber-leider­stark beschädigt ist. Sie kann um 1790 datiert werden. Das gestreifte Muster des Zifferblattes ist ähnlich, wie bei der am Bild 3 dargestellten Uhr. Zum Sehluss befasst sich der Aufsatz noch mit dem Person, dessen .,LK" Monogramm auf den Zifferblatten von allen vier beschriebenen Zöch-Uhren zu finden war. Da dieses Monogramm bisher nur bei unga­rischen Uhren gefunden werden konnte, und laut Mitteilung des Wiener Uhrenmuseums eine Uhr mit diesem Monogramm ist dort überhaupt nich zu finden, es mag wohl angenommen werden, dass es sich dabei um einer in dem sich in gewerblichem Aufstieg befindlichem Ungarn sich befes­tigten Manufaktur handelt. Der Verfasser zählt jene ungarischen Uhr­macher vor, bei derer Uhren bischer das „LK" Monogram am hinteren Seite des Zifferblattes oder des abnehmbaren Zifferringes zu finden war, und zieht aus der geogräfischen Lage der Wohnorten die Folgerung, dass diese mit grosser Kunstfertigkeit verfertigte Zifferblatten in Ungarn und wahrscheinlich in Transdanubien hergestellt wurden. Um dies zu be­stätigen, und den Namen und Wohnort dieses Graveurs auszufinden sind aber noch weitere Forschungen nötig. Dr. Ernő Bartal 374

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