Kisné Cseh Julianna (szerk.): Annales Tataienses III. Régészeti adatok Tata történetéhez 1. (A Tatán 1999-ben megtartott tudományos ülésszakon elhangzott előadások anyaga). Mecénás Közalapítvány, Tata, 2003.

Ifj. Bóna István: A tatai római freskós szoba mennyezetének restaurálása

Die Bruchstücke wurden so mit Mörtel umbeworfen, dass die Oberfläche des neuen Bewurfs einige Millimeter unter der originallen Bruchstücke war. Gegen die glattpolierten Oberfläche des römischen Bewurfs wurde der neue Bewurf absichtlich grober gemacht. Diese zwei technische Unterschiede sondern das Original von der Ergänzung gut ab. DIE RESTAURIERUNG DER DECKE (Anhand der durch den Autor entwickelte Technologie verrichteten Rekonstruktion ) Das Trägersystem der Decke wurde nach den Pläne Tamás Mezős von dem Tataer Meister Márton Neuberger gemacht. Die Pseudodecke liegt auf zwei in die Wände des mittelalterlichen Saales ankernten eisenen Schienen und ihr Gewicht belastet die rekonstruierten Seitenwände nicht. Die "Seitenwand" und die "Decke" sind von einander vollständig unabhängig. Der Einbau der Fresken passierte mit einiger Millimeter Genauigkeit schon vor der Einhebung der Elemente. Wir benutzten für die Fixierung und Festigung der Fresken als erster in Ungarn ein solches Verfahren, welches den Bewurf mit seinem eigenem Material verwandter Verbindung verstärkt. Wir saugten die Bruchstücke mit Etylkieselsäureästher ein, die ungefähr innerhalb zwei Wo­chen zum Quarzsand chemisch änliches Silikates Bindungsmittel wurde. Wir verwendeten zur Bildung der letzten Wandfläche eine solche Bewurfsschicht, deren Bindungsmaterial vollständig aus Kunststoff (Styrol-Akrylat) bestand und ihr Füllmaterial das Gemische aus Quarzsand und Perlit war. Diese haftet hervorragend am Metall, am polyuretan Schaum und gut mahlbar ist. Dem Aussehen nach ist dieser zum Täuschen ähnlich zum herkömmlichen Bewurf. Wir trugen das Material in einer einzigen dünnen Schicht hinauf. Bei den Seitenwände wurde eine komplizierte mehrschichtige Lösung angewendet. Wir benutzten bei der Einklebung der Bruchstücke eine schwächere Variante dieses Bewurfs. Im Gegensatz zur Seitenwand, wo die Verputzung nach dem Einbau der Bruchstücke gemacht wurde, verputz­ten wir erstens und danach hauten Löcher in die schon fertigen Fläche für die zu einfügenden Fresken. Zur Bewegung der zentnerschweren Elemente wurde ein spezieller Kran gebaut aber die letzten drei Stücke konnten wir nur aus einem Gerüst mit Hand einfügen. Nur höchstens 20% der ganzen gestrichenen Fläche kam aus den Freilegungen zum Vor­schein. Dies bedeutet, dass wir das andere 80% Prozent erschaffen mussten. So der von uns ge­schaffene Teil erlangte unvermeidlich quantitatives Übergewicht gegenüber des Originals. Wir mussten hineinsehen, dass wir die wiederkehrende Motive irgendwie vereinfacht und ein wenig zurückhaltend an die Decke aufmahlen müssen. Die stehenden Gestalten und die Ganymedes Szene sind so fragmentarisch, dass wir dem Publikum etwas Hilfe zu ihrem Verständnis geben mussten. Wir bemühten uns das mit einer weichen fleckartigen "impressionisten" Rekonstruk­tion zu erreichen. An den Seitenwände wurde sämtliche Färbung mit transparenter sogennanter Lasurfarbe gemacht. Das Material der Farbe war Kunstölfarbe mit abgemagertem Bindemittel. Wir benutzten bei der Decke aber wegen der Nachteile dieser eine andere Methode. Daher haben wir die Grundfarbe mit einer mit Hilfe des Computers gemischte Tikkurila Akrylfarbeaufgemahlt. So, obwohl die Rekonstruktion in zwei Partien gemacht wurde, war die Grundfarbe vollständig einheitlich. Die grössten Abweichung von den Seitenwände bedeuten die in gewissem Grad ergänzten figurierten Teile und die retuschierte Ergänzung der einigen abgetragenen Motive. Die Retusierung wurde mit Aquarellfarbe, winzigen Linien und mit sogennantem tratteggio Retusch angefertigt. Ich vollendete diese Arbeit mit Hilfe des Bildhauers Péter Márkus. 161

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