T. Bereczki Ibolya szerk.: Gyermekvilág a régi magyar falun: Az 1993. október 15–16-án Jászberényben és Szolnokon rendezett konferencia előadásai – A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok közleményei 50. (1995)

Hornok Lajosné: A játék mint a munkába nevelődés eszköze az endrődi tanyavilágban

Wegen der oft vorkommenden schweren Krankheiten blieben viele Kinder verwaist, und der allein gebliebene Mann verheiratete schnell wieder. Es kam vor, daß die älteste Tochter nach dem Tod ihrer Mutter den Haushalt völlig übernahm. In dieser Lage kann man es für natürlich halten, daß der einzige Gradmesser des Wertes des Kindes die von ihm verrichtete Arbeit war. Als es schon sitzen konnte, nahmen die Eltern, die hacken gingen, es mit, sie setzten es in einen runden Korb, solange sie arbeiteten. Als es schon gehen konnte, goß es dem Vieh das Wasser. Im Schoß seines Vaters sitzend, lernte es schon früh die Lenkung des Pferdes im Wagen, es gab dem Pferd das Heu vom Arm seines Vaters. In die Hände des Kindes mit 7-8 Jahren gab man statt des Balls eine Hacke, die kleinen Mädchen lernten das Brotbacken auf einen kleinen Schemel gestanden. Die ersten und oft einzigen Spielgenossen des Kleinkindes waren seine Geschwister und die um es lebenden Lebewesen - Fohlen, Kalb, Tauben. Das Spiel und die Arbeit, die die Pflege des Viehes war, verknüpften sich. Die Eltern nahmen die Kinderarbeit ernst, das Kind, das die ihm entsprechende Arbeit verrichtete, wurde geschätzt. Die Kinder hatten kein gekauftes Spielzeug, und sie spielten selten solche Spiele, zu dem man etwas Mittel brauchte. Die im Winter mit Kneif geschnitzten Holzspielzeuge hatten kein langes Leben, aber man konnte schnell ein neues machen. Auch die Spielzeuganfertigung gehörte zum Spielen, und brauchte Geschicklichkeit, Planung, Aushalten. Die Kinder der Gehöfte wurden durch ihre Arbeitsspiele geschickt, kräftig und gesund, und wären beinahe unbemerkt in das Erwachsenen­leben hineingewachsen. 536

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