Gulyás Katalin et al. (szerk.): Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 21. (Szolnok, 2012)
Történelem - Berta Ferenc: 70 éve a kamera mögött (özv. Hanczár Sándorné Ónodi Erzsébet fényképészmester)
BERTA FERENC - 70 ÉV A KAMERA MÖGÖTT (ÖZV. HANCZÁR SÁNDORNÉ ÓNODI ERZSÉBET FÉNYKÉPÉSZMESTER) Badár Balázs és Badár Erzsébet. Mezőtúr, 1935-36. (Hanczárné felvétele) DJM T: 2447-A. Ferenc Berta 70 Jahre hinter der Kamera (verwitwete Frau Sándorné Hanczár, géb. Erzsébet Ónodi Fotografmeisterin) „Mein Vater war Maurer, geschult, er baute hier, in Mezőtúr viele schöne Häuser. Er verstarb 1919, mit 53 Jahren und bis zu seinem Tode verdiente er für uns viert. Denn wir waren ja vier Geschwister. Damals war das noch gar keine Großfamilie. Meine Mutter war sehr religiös und las viel. Sie arbeitete den ganzen Tag hindurch. Mein Vater konnte nur so viele erhalten. Zwei Söhne, zwei Töchter - auch die Jungen wurden Maurer, meine Schwester war Fotografin. Leider verstarb sie 1918, zur Zeit der spanischen Krankheit. Sie war nur noch 21 Jahre alt, sehr begabt. Ich lernte von ihr viel. Ich wollte Malerin werden, aber wegen der französischen Sprache blieb ich aus der Schule aus. Ich fiel durch. So konnte ich das Abitur nicht ablegen, deswegen konnte ich nicht Malerin werden, denn man braucht doch dazu Abitur. Mein Vater sagte auch: Ein Esel hat im Stall seinen Platz. Ich arbeite für dich nichts mehr. So entschied ich mich dafür, Fotografin zu werden. Dieser Beruf stand der Malerei am nächsten.” So erzählt Frau Hanczár Fotografin über das schicksalvolle Ereignis ihres Lebens. Anhand ihrer farbigen Erinnerungen können wir ihre Lebensbahn kennen lernen und auch die 70 Jahre des 20. Jahrhunderts, die sie hinter der Kamera verbracht hat. 179