Tárnoki Judit szerk.: Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 19. (2009)

Régészettudomány - Almássy Katalin - Istvánovits Eszter - Liviu Marta - Dan Pop - Előzetes jelentés a Csengersima - Petea/Petén feltárt bronzkori településrészekről

Régészettudomány ALMÁSSY Ka talin - ISTVANOVITS Eszter - Liviu MARTA - Dan POP Vorbericht über die bronzezeitlichen Siedlungsreste in Csengersima - Petea/Petén Resümee In den Jahren 1998-1999 stießen wir in Csengersima ­Petea/Pete, durch die, auf beiden Seiten der Grenze stattge­fundenen Freiiegung auf eine äußerst intensive Fundstelle. Es kamen die Reste von bronzezeitlichen, kaiserzeitlichen und aus den 8-9. Jh. nach Chr. stammenden Siedlungen zum Vorschein. Die kaiserzeitliche Besiedlung war am dichtesten. Die Ausdehnung der Ausgrabung betrug 3,93 ha. In unserem Artikel legen wir die ersten Ergebnisse der bronzezeitlichen Siedlungen vor. Aufgrund des archäologischen Materials könnten wir drei bronzezeitliche Perioden unterscheiden: Ot­tomány ll/Felsőszőcs I, Felsőszőcs II und Gáva I/Läpus II. Anhand der bisherigen Untersuchungen existierten die drei Siedlungen unabhängig voneinander. Die Siedlung aus der Ottomány ll /Felsőszőcs I Periode erstreckte sich im westli­chen Drittel der Ausgrabung, die Befunde aus der Felsőszőcs II Periode wurden im westlichen und mittleren Teil der Gra­bungsfläche freigelegt. Das einstige Dorf aus der Gáva I/ Läpus II Periode erstreckte sich fast ausschließlich auf der rumänischen Seite des Gebietes (Abb. 2-5). Auf den mittelb­ronzezeitlichen und Gáva I/Läpus ll-zeitlichen Gebieten ist es uns gelungen, das ehemalige Gehniveau freizulegen. In den spätbronzezeitlichen Siedlungen kamen mehrere Haustypen ans Tageslicht: Haus mit oder ohne Pfostenkonstruktion über die Erdoberfläche, bzw. halb in der Erde versenktes Haus (Abb. 6). Die spätbronzezeitliche Gruben können wir nach ihren Formen in drei Gruppen einteilen: bienenkorb-, zylinder- und amorphe Gruben. Die bienenkorb- und zylin­derförmigen Gruben dienten grundlegend als Lebensmittel­speicher und später als Abfallgruben. Die amorphen Gruben waren in erster Linie Lehmgruben und danach Abfallgruben. Es wurden auch rituelle Befunde freigelegt. 99

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