Bagi Gábor et al. (szerk.): Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 17. (Szolnok, 2008)
Néprajz - Dénes Zoltán: A katolikus csángó-magyar folklór kutatás alapvető gondja
ZOLTÁN DENES DAS GRUNDLEGENDE PROBLEM DER KATHOLISCHEN CSÁNGO-UNGARISCHEN FOLKLOREFORSCHUNG Auf den Anregungen der verewigten Várader Bischof, Kardinal Lőrinc Schlauch, untersucht die römisch- katholische Kirche schon seit den 1880-er Jahre die Volksreligiosität der Csángós. Heutzutage, der in Győr lebende Benediktinermönch, Teodoz Jáki besuchte das Csángógebiet seit den 1950-er Jahre mehr als 80 Mal, um Folkloretext und Volksgesänge zu sammeln. Nach ihren Erfahrungen hatte ich mehrmals die Gelegenheit den Priestern, Mönchen und Ordensfrauen von csángó Herkunft in Rumänien, Österreich, Belgien, Italien und in dem Mutterland zu treffen. Anhand ihrer Erzählungen bin ich zum Ergebnis gekommen, dass nicht nur die ungarische Folkloreforschung auf den Erscheinungen der Katholizismus der Csángós aufmerksam geworden ist, sondern auch die Glaubenswelt und Kultur der Csángós für die Weltkirche als Fundgrube qualifiziert wird. Solange man sich auf die Universitäten, die sich mit katholischen Priestererziehung beschäftigen, kaum meldet, hat das Seminar Iasi mehr, als 500 Studierenden, von denen mindestens die Hälfte mit ganz besonderem Urtalent gesegnet ist. Die in Iasi ankommenden katholischen Universitätslehrer wählen sie mit großer Freude aus und schicken sie in den Weltbesten Instituten, wie es schon seit dem Mittelalter Tradition ist. Der Bruchteil der absolvierten Studierenden gelangt ins Csángógebiet, Siebenbürgen oder ins Mutterland. Dort bekommen sie auch nicht die besten Plätze als Pfarrer. Kein Wunder der schneller Riss ihren ungarischen Wurzeln, Bosheit hatte ich aber auch nicht erfahren. Nur wie schon damals für zahlreiche ihrer Csángó-Vorfahren, wurde das ungarische Identität nutzlos und überflüssig, denn sie können ihr Wissen in der Weltkirche viel leichter ummünzen. Bei der ernsthaften Beschäftigung mit der Rettung der csángó-ungarischen Katholizismus sollten wir statt offene Toren einzurennen, mit der Unterstützung die sich bei uns in Mission befindenden, ihre Sprache hoch achtenden Csángós auf Authentizität beruhende Programme veranstalten. Dem Beispiel zu Folge, mit dem Ilona Nyisztor mit Hilfe der csángó-ungarischen Priester im Wiener Pázmá- neum am Weihnachten des 1997 Jahres geliefert hat. (Übersetzt von Zoltán Dénes) 447