Bagi Gábor et al. (szerk.): Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 17. (Szolnok, 2008)
Történelem - Bathó Edit: „Itt született és innen indult irdatlan utakra…” Déryné kultusza Jászberényben
BOGNÁR Gyula 1943. Déryné ifiasszony születésének 150. évfordulóján. In: Ugar. Jászberény. 9—10 CENNER Mihály 1993. Déryné (Születésének kétszázadik évfordulójára) In: Pethő László (szerk.): Jászsági Évkönyv 176—188. Jászberény. EMLÉKEZÉSEK... 1955. Déryné emlékezései I-II. Budapest. GYÁRFÁS Miklós—HONT Ferenc (szerk.) 1957. Nagy magyar színészek. Budapest. HEGEDŰS Géza—RÉZ Pál (szerk.) 1952. Déryné naplója. Budapest. KARCSAI KULCSÁR István 1978. így élt Déryné. Budapest. KELÉNYI István (összeáll.) 1994. Déryné levelei. Miskolc. KOMÁROMY József 1944/a. Déryné jászberényi szülőháza. In: Ugar, április 15. IV. évf. 4. sz. Jászberény. 1944/b. Színésznő születik Jászberényben. In: Jász Hírlap, XVI. évf. Február 5. 12. 19. 26., Március 11. 18. 25., Április 1.8. 15.22.29., Május 6. 20. 27., Június 3. 10. 17. 24., Július 15. 22. 29. Augusztus 5. 12. Szeptember 2. SÁROS András 1971. Jászberény műemlékei, emlékművei, emléktáblái. Jászberény. SCHÖPFLIN Aladár (szerk.) 1931. Magyar Színművészeti Lexikon III. Budapest. SUGÁRNÉ KONCSEK Aranka 1992. Kiegészítő adatok Déryné Széppataki Róza „Emlékei”-hez (kézirat) 1995. Jászberény város gyógyszertárainak története 1790-től 1950-ig. Jászberény. 2003. Jász történelmi arcképcsarnok (2. bővített kiadás). Jászsági Füzetek 32. Jászberény. EDIT BATHÓ DER KULT VON FRAU DÉRY IN JÁSZBERÉNY Das Jazygien kann auf viele berühmte Persönlichkeiten stolz sein, unter ihnen auch auf zahlreiche Künstler und Künstlerinnen (Róza Széppataki-Déry, Alajos Kőszeghy, Imre Pethes, Klára Kűry, Alajos Tamay, János Palotásy, Antal Beleznay, Mihály Székely, József Görbe, usw.), die als Schauspieler/innen, Sänger/innen oder als Musikanten auf das Fuhrwerk von Thalia gekommen sind und sich und ihrem Heimatsland Künstlerruhm erworben haben. Róza Széppataki-Déry ist die bekannteste von ihnen, deren Name und Tätigkeit von der Heldenzeit der ungarischen Schauspielerei untrennbar ist. Über ihre Kindheit, den Anfang ihrer Laufbahn und ihre Schauspielerinlaufbahn und zugleich über die Zeitdauer der Entfaltung der ungarischen Schauspielerei können wir durch ihre Rückerinnerungen ein ausgezeichnetes Bild schaffen. Róza Széppataki-Déry, unter ihrem originalen Namen Rozália Schekenbach wurde am 24. Dezember 1793 in Jászberény geboren. Ihr Vater, der aus Wien entstammte József Schekenbach gründete im Jahre 1790 die erste Apotheke der Stadt und der Jazygkumanischen Bezirke. Ihre Mutter, Anna Riedl auch deutscher Herkunft brachte ihre aus ihrer erster Ehe stammenden fünf Söhne in die neue Ehe und nach Jászberény mit. Nach dem Tod des Vaters kam die Familie in schwierige finanzielle Umstände. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten verging die Kindheit von Róza fröhlich in Jászberény. Da sie schöne Stimme hatte, lehrte sie ihre Mutter schon ab ihrem achten Lebensjahr singen. Róza war 15 Jahre alt, als sie ihre Mutter nach Pest zu Bekannten, zur Familie von József Rothkrepf Dirigenten mimahm, damit sie deutsche Sprache, Sticken und Musik lernt. Hier verlobte sie sich für immer mit der Schauspielerei, und von hier machte sie sich mit ihren Schauspielergefährten auf den mühseligen Wanderweg, durch den sie die Schauspielerei in ungarischer Sprache schufen. Frau Déry war 39 Jahre lang die erste Sängerin der ungarischen Schauspielerkunst und ein strahlender Stem der Wanderschauspielerei. Am 22. August 1837 bekam sie zur feierlichen Eröffnung des schon lange erwarteten Pester Ungarischen Theaters eine Hauptrolle. Dann trat sie noch in einigen Theaterstücken auf, aber das Publikum und die Kritiken hielten schon ihr Spiel für altmodisch und veraltet. Im Jahre 1847, mit 54 Jahren ließ sie zur Forderung ihres Mannes die Bühne weg und zog nach Diósgyőr um, wo sie den größten Teil ihres übrigen Lebens in großer Entbehrung und Armut verbrachte. Am 29. September 1872, mit 79 Jahren verstarb sie und wurde im Sankt-Anna-Friedhof von Miskolc, im Friedhof der Armen zur ewigen Ruhe bestattet. Im nächsten Jahr nach dem Tod von Frau Déry hatte ihre Geburtsstadt, Jászberény eine Initiative zur Hinüberlegung ihrer unwürdig gelegenen Grabstätte in eine schönere Umgebung, und sammelte dafür Geld. Die Verwirklichung kam aber nicht an die Reihe. Die Studie beschreibt, wie Jászberény das Andenken von Frau Déry pflegt, wie ihr Kult mit der Zusammenhaltung des lokalen Vereins für Stadtschützer und Verschöner, des Jazygen Museums, des Déryné-Kultur- zentrums und der Stiftung für Jazygisches Museum verehrt und voll entfaltet wird. 231