H. Bathó Edit – Kertész Róbert – Tolnay Gábor – Vadász István szerk.: Tisicum - A Jász-Nagykun-Szolnok Megyei Múzeumok Évkönyve 12. (2001)
Die Landschaft und der Mensch der Tiefebene
3 TELEKI (1937): A tájfogalom jelentőségéről (Rektori tanév-megnyitó beszéd a Műszaki és Gazdaságtudományi Egyetemen) Budapesti Szemle, 1937. évi nov. füzet p. 6. 4 GYŐRI-NAGY (2001): Kultúrökológia, Gödöllő, p. 50. 5 TELEKI (1937): A tájfogalom jelentőségéről. Budapesti Szemle, 1937. nov. p. 10. 6 RÉTHY (1998): Az ember és a táj (In: Crisicum I.) Szarvas, p. 11. ALBERT TÓTH Die Landschaft ist einer der schwersten interpretierdenden Begriffe. Wir fühlen lieber ihr Wesentliches, als dass wir es verstehen würden. Die Landschaft ist die den gesellschaftlichen Bedürfnissen entsprechend von der Biospháre in die Noospfáre umgewandelte , vermenschlichte Natúr, die menschliche Umwelt. Jede Landschaft kann nur mit der eingehenden Analyse ihrewr Vergangenheit verstanden werden. Die geschichtlichen Anderungen der europáischen Bildung forschend muss man von den Zivilisationsschablonen abgeweicht werden und die Kultur als Landschaftsverháltnis betrachíend muss unsere Aufmerksamkeit auf die landschaftlichen Gründe der Bildung gerichtet werden. Gráf Teleki sagte 1937 folgendes: "Die Landschaft ist nicht einfach ein Bild. Sie ist auch ein typisches schaffendes Lében, das Berge, Flóra, Menschen, Körper, Seele, Gedanken, Gefühl und Arbeit formt • schafft Neues und bereichert die Welt." lm Laufe der weltgröften Erscheinung der Landschaftsprobleme kamen wir in unseren Tagén dazu, dass die höchste Sorge der Menschheit, ihre in der Zukunft zu lösende Aufgabe wáren: die Krise der Biospháre, die ökologische Krise. Der Empfehlung des Eurparates 1130 von 1990 nach: "Die Verbindung zwischen der Ökologie und der Wirtschaft muss auf neue Basis gesetzt werden, das letztere dem vorigen unterordnend, und es muss mit dem Fakt gerechnet werden, dass die Lebensstellen in der Natúr und die Umwelt Produk7 GRÓF SZÉCHENYI I. (1846): Eszmetöredékek, különösen a Tisza-völgy rendezését illetőleg. Pesten, p. 60. 8 JUHÁSZ-NAGY (1993): Természet és ember (Kis változatok egy nagy témára) Budapest, Gondolat Kiadó, p. 15. 9 Ugyan ott. p. 15. 10 PETŐFI S.: Útirajzok, Helikon Kiadó 1987, Gyomaendrőd, p. 30. 11 GYÖRFFY I. (1984): Nagykunsági Krónika, IV. kiadás, Karcag, p. 6. 12 SZABÓ Z. (1988): Szerelmes földrajz, II. kiadás. Szépirodalmi Kiadó, p. 87. 13 Ugyan ott. p. 129. tionsfaktoren seien, die etwas kosten und auf die dringend in der Marktwirtschaft Rücksicht genommen werden müssten." Wenn wir einseitig nur die landschaftsformende Rolle des Menschen betonén, begehen wir Fehler, aber wenn jemand die Landschaft nicht kennt, kann er sie ihrem Wert nach auch nicht schátzen, er ist damit mit Gefühl nicht verbunden sein und an dessen Mangel kann er ihr mit seinen Eingriffen und seinen Tatén leicht schaden, sogar sie verwüsten. Es ist besonders gefáhrlich, wenn den Schicksal einer Landschaft ein überspitzter Machtkampf oder der direkte politische Eingriff entscheiden. Die verhángnisvolle Folge der Dezision von Trianon steckt sich gerade auch darin, dass dadurch die einheitlichste GroBlandschaft von Európa in Stücke geríssen worden ist. Die vollstándige Ordnung , die das Karpatenbecken zur einheitlichsten GroBlandschaft unseres Kontinents gemacht hatte, wurde verletzt. Es ist schwer, die Landschaft der Tiefebene richtig kennenzulernen. Wie es auch István Széchenyi erklárt hat, gibt es hier doch "eine Unzahl von den sich steckenden Schátzen". Auf der Tiefebene kann der niedrigste Horizontunterschied sogar zur Veránderung des Charakters der Landschaft führen. Kaum einige Zentimeter Höheunterschied entschied schon geschichtlich, welchen überschwemmungsfreien Rücken der Mensch besetzt hatte, wo er sich darauf angesiedelt, welche Gebiete er in den Ackerbau einbezogen, was er als Wiese, Moor oder Sumpf nutzbar gemacht hatte. DIE LANDSCHAFT UND DER MENSCH DER TIEFERENE 15