Folia Historico-Naturalia Musei Matraensis - A Mátra Múzeum Természetrajzi Közleményei 3. (1975)
Pintér, L. Az Oxychilini tribus magyarországi fajai (Gastropoda: Zonitidae)
Sub g enus: Qxychilus ( Riedelius ) HUDEC Acta Mus. Nat. Pragae, 17, 1961: 110-111. Typus: Hyalina inopinata ULICNY 1887. Qxychilus ( Riedelius ) inopinatus ( ULICNY ) Hyalina inopinata ULICNY 1887, Vesmir, 16: 111-112. Hyalina (Vitrea) opinata ULICNY: CLESSIN 1887: 89, Moll. Oest.- Ung. Schw. Hyalina (Vitrea) plutonia M. KIMAKOWICZ 1890, Verh. Siebenb. Ver. Naturw. , Hermannstadt, 40: 174-176. Vitrea inopinata ULICNY: SOÓS 1959: 82. Literatur: RIEDEL 1959 b, HUDEC 1961. Gehäuse Vitrea-artig, farblos oder weißlich durchscheinend, unregelmäßig gestreift. Nabel eng, vom geknickten und umgeschlagenen Spindelrand etwas verdeckt Die Innenwände des Nabels sind nicht gerundet, sondern stark gekielt (Abb. 26) wie bei Qxychilus depressus . Umgänge 5, regelmäßig zunehmend, der letzte etwa 1, 5mal breiter als der vorletzte. Maße: 2,4-2,8: 4, 7-5,9 mm. Junge Exemplare können von Vitrea crystallina (O. F. MÜLL. ) schwer getrennt werden (bei Q. inopinatus ist der Nabel enger, der letzte Umgang breiter). Die Art wurde auch mit Q. hydatinus verwechselt. Die Nabelform gibt aber immer einen guten Anhaltspunkt für die Trennung. Abb. 7-9. Genitalien: In Ungarn bis jetzt lebend nicht gesammelt. Siehe also die Ergebnisse von RIEDEL (1959 b) und HUDEC (1961). Verbreitung: Karpaten und Balkanländer. Wegen der verborgenen Lebensweise wenig bekannt. Trotzdem mußte ich feststellen, daß die Art in Ungarn gar nicht selten ist (etwa 60 Fundorte), stellenweise auch sehr häufig. In den Gebirgen wie auch auf den Tiefebenen kommt sie vor, meist unterirdisch. Qxychilus ( Riedelius ) depressus ( STERKI ) Hyalina depressa STERKI 1880, Nachrbl. Dtsch. Malak. Ges., 12: 104-105. Oxychilus depressus STERKI: SOÓS 1959: 90. Literatur: RIEDEL 1957, HUDEC 1961. Gehäuse weißlich hornfarben, mattglänzend, sehr fein, unregelmäßig ge streift. Nabel eng, enger als bei Q. g laber , der Spindelrand etwas umgeschlagen. Nabelgegend eingetieft, Nabelwände stumpfkantig (Atb. 25). Umgänge 4 l/2 - 5, sehr schwach gewölbt, regelmäßig anwachsend, aber der 130