Agria 37. (Az Egri Múzeum Évkönyve - Annales Musei Agriensis, 2001)

Vaday Andrea–Domboróczki László: Mezőszemere – Kismari-fenék. Késő-császárkori–kora-népvándorláskori temetőrészlet

quadischen und vandalischen Gebiete 491 auf die sarmatischen Waffen eine Wirkung ausübten. Ihre Benutzung kann sogar mit der Kontinuierlichkeit der in der früheren Periode in Osten wohl bekannten und benutzten Langschwerter erklärt werden, die als Nachlaß der von Osten neu eingewanderten Bevölkerung betrachtet werden können. Soviel ist aber sicher, daß das einschneidige Schwert in der sarmatischen Rüstung unbekannt war. 492 Bei der typologischen Bestimmung der Schwerter machen manchmal die Korrosion und die Beschädigungen der gefundenen Waffen eine Schwierigkeit. Bei der Klassifizierung können wir die folgenden Gesichtspunkte in Betracht nehmen: die Länge, Breite, der Durchschnitt und die Form der Klinge, die Ausführung der Parierstange 493 und der Winkel des Angelansatzes. Wegen der Korrosion ist das Griffende der am seltensten bewertbare Teil. Seitder typologischen Klassifizierung 494 der sarmatischen Schwerter 495 kamen mehrere neue Exemplare vor, darum wollen wir die späten Stücke in der folgenden Tabelle zusammenfassen: 496 Fundort Grabnummer Orientierung vollkommene Länge Grifflänge Angelansatz Klinge Fundort Grabnummer Orientierung vollkommene Länge Grifflänge 90° gebogen Länge Breite Csongrád-Határ út Tápé-Malajdok A ­­98,2 100 9,2 11,5 ? 89 5 88,5 6,3 Tápé-Malajdok В 5 S-N 94,5 11,4 83,1 6,2 Tiszadob 34 S-N 93 13,8 79,2 5,5 Sándorfalva 5 S-N 87 9 ? 78 5,5 Mezőszemere 42 S-N 90 13 77 7,5 Alattyán-Tulát 13 S-N 87,6 12,6 75 5,4 Mezőszemere 38 S-N 95 20 75 5 Tápé-Malajdok A ­S-N 85* 13 72* 5,2 Tiszaföldvár 77 S-N 81 10,7 70,3 5 Tiszavalk 6 S-N 83* 6 68,7* 5,2 Vatin 10 N-S? 77 11,6 65,4 5 Mezőszemere 58 S-N 59* 8* 50* 6,1 Sándorfalva 1 S-N 70 ? ? ? ? 491 Da kein Eisenerz in der Tiefebene vorkommt, kann man nicht ausschließen, daß die Sarmaten von den Germanen nicht nur Eisen importierten, sondern sie manchmal auch mit Waffen handelten. 492 Bei den Germanen in Polen sind solche Waffen schon in der Frühkaiserzeit zu finden: WESKI Timm 1982, 15-18, mit weiterer Literatur. 493 Wegen der Beschädigungen bleibt das Griffende nur sehr selten erhalten, so kann die Größe der Griffe nur in einigen Fällen typologisiert werden. 494 VADAY Andrea 1985B, 330, Abb. 5. 495 Mit Ausnahme der alanischen Schwerter. 496 Die Größenangaben werden in cm angegeben.Mit einem „*" wird die bruchstückhafte Größe angedeutet. Die Angaben wurden von VADAY Andrea 1985B, 330, Abb. 5 übernommen, die sich auf die Fundorte beziehenden Uterarischen Angaben s. ebenda. Die Tabelle wurde nach der Länge der Klinge geordnet. 497 Das Schwert ist in sehr schlechtem Zustand, die Spitze und das Griffende fehlten schon bei der Restaurierung. 91

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